Schlagwort: vegan

Dolceamaro. Slowfood-Oase.

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Innehalten und geniessen auf der Traminsel am Central.

Seit Anfang November strahlt der ehemalige ZVV-Billettschalter am Central in neuer Farbe. Verändert hat sich aber nicht nur der Look, sondern auch das Angebot: Mit einem Kaffee von guter Qualität und zu einem unschlagbaren Preis hat die neue Slowfood-Oase «Dolceamaro» meine Neugierde geweckt!

Beim Getränkesortiment spürt man sofort, dass mit Herz und Verstand ausgewählt wurde: Das angebotene Mineralwasser kommt aus Quellen beim Uetliberg, wird am Rennweg abgefüllt und nur in einem Radius von zehn Kilometern ausgeliefert. Ebenfalls in der näheren Umgebung wird der Eistee produziert, während der Mate-Tee aus Luzern und das Bier aus dem Tessin stammen. Sehr erfreulich: Viele Produkte werden biologisch angebaut und umweltschonend verarbeitet!

Der Kaffee wird von kleinen Familienunternehmen produziert, die für höchste Qualität garantieren. Angeboten werden die beiden Sorten «Cagliari» und «Diemme» – letztere ein heisser Tipp für Kaffeeliebhaber, die auf kräftigere Aromen abfahren. Wer mit Kaffee nicht warm wird, darf sich über die grosszügige Teeauswahl freuen: Zu degustieren sind knapp ein Dutzend verschiedene Sorten. Meine persönliche Empfehlung: marokkanische Minze mit Süssholz und Lakritze.

Selbstverständlich gibt es im «Dolceamaro» auch Häppchen für den kleinen Hunger. Und das Beste dabei: Viele der Backwaren sind auch in veganen Varianten erhältlich. Highlights für uns VeganerInnen sind zum einen die exquisite Focaccia und zum andern die Brownies. Letztere schmecken einfach nur göttlich und sind ein absolutes «must try»!

Also: Wenn ihr das nächste Mal am Central seid, dann schaut kurz beim «Dolceamaro» vorbei. Es lohnt sich – nicht zuletzt auch wegen des tollen Sounds am ehemaligen ZVV-Billettschalter!

Wie vegan sind Trüffeln?

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Sind Trüffelschweine überhaupt noch aktuell? Und wie sieht es mit Trüffelhunden aus? Beziehungsweise mit Trüffelziegen, Trüffelbären oder Trüffelfliegen?

 

Die Geschichte der Trüffeln geht bis auf die Zeit um 3000 v. Chr. zurück. So soll der ägyptische Pharao Cheops ein leidenschaftlicher Trüffelliebhaber gewesen sein. Das Glück, Trüffeln zu geniessen, ist übrigens nicht jedem bestimmt: Gemäss einer Schätzung sind rund 40 Prozent der Männer und 25 Prozent der Frauen nicht in der Lage, den unvergleichlichen Duft von Trüffeln zu riechen.

Rein naturwissenschaftlich betrachtet, sind Trüffeln vegan, denn sie gehören zu der Gattung der Pilze. Da sie meist unterirdisch wachsen, wurden und werden zur Suche häufig Tiere eingesetzt – aber nicht ausschliesslich. Definitiv passé ist ist die Suche mit Trüffelschweinen; in Italien ist diese Methode seit 1982 gar verboten. Weil Trüffeln den Duft von Androsteron verströmen – das Steroid ist der Sexuallockstoff des Ebers –, wurden zur Suche früher weibliche Schweine eingesetzt. Sie erwiesen sich jedoch als untauglich, da sie nur schwer zu zügeln waren und die Edelpilze beim Ausgraben oft beschädigten oder auffrassen.

In England und Frankreich orientieren sich manche Trüffelsucher an einer Fliegenart: Sie beobachten die Insekten, die offenbar den Pheromonen folgen und ihre Eier oft in unmittelbarer Nähe von Trüffeln ablegen. In Russland wurde früher mit Bären nach Trüffeln gesucht; in Sardinien werden dazu noch heute Ziegen eingesetzt. Die namibische Volksgruppe der San («Jene, die etwas vom Boden auflesen») sucht nach kleinen Rissen im Boden, um Kalahari-Trüffeln zu finden.
Am weitesten verbreitet ist heute die Suche mit speziell abgerichteten Trüffelhunden. Hunde sind beweglicher als Schweine, sie richten beim Ausgraben geringere Schäden an – und man kann Ihnen die Trüffeln einfacher wegnehmen. Eingesetzt werden insbesondere Hunde der Rasse Lagotto Romagnolo. In der offiziell anerkannten Università dei Cani da Tartufo im Piemont werden bereits seit 1880 Trüffelhunde ausgebildet. Die Schulung der Welpen beginnt meist schon im Alter von zwei Monaten; die Grundausbildung dauert in der Regel 15 bis 20 Tage, eine komplette Ausbildung drei bis vier Jahre. Profis bevorzugen die weissen Hunde – die sieht man im Wald besser.

 

 

trueefelhundDie Hunde werden mager gehalten, denn sie suchen besser, wenn sie hungrig sind.


Trüffelzucht

Die Zucht von Trüffeln galt während langer Zeit als unmöglich. Seit einigen Jahren werden jedoch in Frankreich und in einigen südosteuropäischen Ländern vielversprechende Versuche durchgeführt. In der ersten Schweizer Trüffelbaumplantage wurde 2015 erstmals geerntet. Unter www.trueffelbaeume.ch können interessierte Gourmets zum Preis von 30 Franken pro Stück Burgunder Trüffelbäume zum Einpflanzen im eigenen Garten bestellen – oder die Patenschaft für einen oder mehrere Bäume übernehmen. Gesammelt werden die Trüffeln zwischen September und Januar.

 

Quellen:
• wikipedia.org
• Peter Barham «Die letzten Geheimnisse der Kochkunst»
• trueffelbaeume.ch

Kokos-Brioche

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Zutaten

Für  8 – 10 Stück

500 g Dinkelmehl

2 TL Salz

300 ml Kokosmilch

120 g Kokosfett

50 ml Agavendicksaft

15 g Hefe

Zubereitung

Dinkelmehl und Salz zusammen vermischen.

Kokosmilch erhitzen bis sie lauwarm ist. Hefe, Agavensirup und Kokosfett darin auflösen und gut verrühren.

Alle Zutaten zu einem Teig kneten.

Etwa 2 Stunden aufgehen lassen.

Kugel Formen und in die gefetteten Brioche-Formen geben.

Im vorgeheizten Ofen bei 180° C 20 – 30 Minuten backen

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Vegane Osterküchlein

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Rezept

Ergibt 8 Stück

 

Teig

210 g Dinkelmehl hell

105 g Margarine kalt

55 ml Wasser kalt

1 Prise Salz

 

Dinkelmehl, Salz und Margarine mit den Händen zerreiben. Das Wasser beifügen und zu einem Teig verarbeiten.

Den Teig am besten über Nacht im Kühlschrank lassen. Teig rund ausrollen und in die gefettete Küchlein-Formen auslegen, stupfen.

Bei 180° C 10 Minuten blind backen und auskühlen lassen.

 

Masse

300 ml Reis- oder Sojadrink

110 ml Wasser

¼ TL Salz

90 g Rundkornreis

15 g Hartweizengriess

80 g Margarine

165 g Mandelmasse

Schale von einer halben Zitrone

125 ml pflanzliche Schlagcreme

80 g Sojajoghurt geschmacksneutral

30 g Maizena

35 g Rosinen oder Cranberries

 

Pflanzliche Milch, Wasser und Salz aufkochen, Reis und Griess beigeben und weich

garen. Immer wieder Rühren, damit nichts anbrennt und anschliessend abkühlen lassen.

Margarine, Mandelmasse und Zitronenschale schaumig schlagen.

Pflanzliche Crème und Maizena halb aufschlagen.

 

Reis mit einer Gabel durchrühren und unter die Margarine/Mandelmasse mischen.

Schlagcrème/Maizena und Sojajoghurt unterheben.

Auf die Böden Rosinen oder Cranberries verteilen und darauf die Masse geben.

Bei 175° C 25 – 30 Minuten backen, die Oberfläche sollte goldbraun sein.

Die Küchlein auskühlen lassen und mit Staubzucker garnieren.

Salienz-Effekt, Veganer und Nigerianer

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Stellen wir uns vor, dass gerade ein Kind an den Folgen einer Mangelernährung starb, alle Medien berichten darüber und es stellt sich heraus, dass die Eltern das Kind vegan ernährten. Was denken Sie?

Rolf Dobelli beschreibt in seinem Werk Die Kunst des klugen Handels folgendes Beispiel: Eine Bank wird überfallen, als die Täter gefasst werden, stellt man fest, dass sie aus Nigeria stammen. Obwohl keine Bevölkerungsgruppe überproportional Banken ausraubt, erklärt Rolf, verzerrt der Salienz-Effekt unser Denken. Schon wieder diese Ausländer, schon wieder diese Veganer.

Salienz ist in der Psychologie eine Auffälligkeit, ein hervorstehendes Merkmal, etwas, das besonders viel Aufmerksamkeit erhält. Viel mehr, als es eigentlich verdient. Kurz gesagt etwas, das ins Auge springt. Man kann es sich als Blitzlicht vorstellen, das alles andere überstrahlt und unser Denken blendet. Im ersten Beispiel ist es das Attribut vegan. Obwohl wir keine Ahnung haben, wie viele nicht-vegane Eltern ihre Kinder an den Folgen einer Mangelernährung verloren haben, neigen wir dazu Vorurteile zu bilden. Die negative Annahme, dass sich das Kind laut Presse vegan ernährte und dies vielleicht möglicherweise zum Tod führte, ist salient.Dass die meisten Eltern, die ihre Kinder vegan ernähren, sie gesund halten, ist für unser Denken nicht relevant.

Der Nobelpreisträger Daniel Kahneman und sein Kollege Amos Tversky fanden heraus, dass saliente Informationen beim Prognostizieren überbewertet werden. Und zwar spielt der Salienz-Effekt bei der Deutung von Vergangenem sowie auch beim reinen Spekulieren über die Zukunft eine entscheidende Rolle.

Veganer kennen sich mit Vorurteilen aus

Wer vegan lebt, trinkt keinen Alkohol, denken viele, oder ist auf jeden Fall spirituell und gar Aktivist. Sie kann nie ins Restaurant essen gehen oder eine Reise nach Malaysia machen. Im zweiten Beispiel sind es die Ausländer, die ständig nur Mist bauen und eine Bedrohung darstellen. Dass die meisten friedlich leben und eine Bereicherung für das Land sind, wird gerne vergessen.

Rolf Dobelli rät uns, nicht unserem ersten Impuls zu folgen, sondern mentale Energie zu sammeln, um gegen scheinbar offensichtliche Erklärungen anzukämpfen.

Und wie viele Nigerianer denken Sie gibt es, die keine Banken überfallen?

 

Weihnachtsgebäck – Natürlich vegan

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Weihnachten steht vor der Tür und wir freuen uns riesig aufs Backen, denn was wäre die Adventszeit ohne Weihnachtsgebäck?

Hier findet ihr einige Rezepte, natürlich vegan und wie immer äusserst einfach.

 

Wir wünschen Euch eine schöne Adventszeit!

 

Ingwer Gebäck

Ergibt 50 Stücke

 

285 g  Dinkelmehl 

140 g  Rohrzucker 

15 g Backpulver 

10 g  Ingwer, gem.

1 Prise Salz

220 g  Margarine

 

 

Dinkelmehl, Rohrzucker, Backpulver, Ingwer und Salz miteinander vermischen. Die weiche Margarine dazugeben und alles zu einem festen, etwas klebrigen Teig verarbeiten.

Baumnussgroße Kugeln formen, auf ein Backblech mit Backpapier legen. Mit einer Gabel die Kugeln kreuzweise flachdrücken.

Bei 200°C im vorgeheizten Ofen in der Mitte etwa 12-15 Minuten backen. Abkühlen lassen und gut verschlossen lagern.

 

 

Zimtblütensternen

Etwa 50 Stück

 

200 g Puderzucker                            

10 g Zimtblüten, gem. oder Zimt

250 g Haselnüsse, gem.

250 g  Mandeln, gem.                                                                    

1 Prise  Salz     

120 g Wasser

15 g   Zitronensaft                                                          

 

Für die Glasur

 

90 g Puderzucker

1 EL Zitronensaft

                     

Alle Zutaten für den Teig zusammen mischen und zu einem klebrigen Teig verarbeiten auf 1 cm ausrollen und Sterne ausstechen. Auf einem mit Backpapier ausgelegtes Blech im vorgeheizten Ofen bei 230°C ca. 5 Minuten backen. (Dank der hohen Temperatur bleiben die Sternen aussen knusprig und innen feucht) Auskühlen lassen und glasieren.

 

 

Kardamom-Kipferl

Etwa 40 Kipferl

 

200 g Margarine

70 g Puderzucker

200 g Dinkelmehl

80 g Mandeln, gem.

2 TL Kardamom, gem.

1 Msp. Vanille, gem.

1 Prise Salz

 

Zum Wälzen

 

80 g Puderzucker

½ TL Kardamom

1 Msp. Vanille, gem.

 

Margarine und Puderzucker schaumig rühren. Mehl, Mandeln, Kardamom, Vanille und Salz vermischen und zur Margarine geben. Zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit Klarsichtfolie abdecken und mindestens eine Stunde kühl stellen.

 

Unterdessen Puderzucker, Kardamom und Vanille zum Wälzen vermengen.

Von Hand Baumnuss grosse Kugeln formen und zu Kipferl formen.

Auf ein Backpapier legen und im vorgeheizten Ofen bei 170° C während 10 – 15 Minuten backen.

Kipferl eher hell ausbacken, da sonst die Mandeln bitter werden.

 

 

Weihnachtsherzen

Ergibt 50 Stück

 

350 g Mehl

125 g Puderzucker               

250 g Margarine

1 Msp. Vanille, gem.

1 Prise Salz

 

Glasur

 

90 g Puderzucker

1 EL Zitronensaft

Einige Tropfen Randensaft

 

Mehl und Puderzucker in eine Schüssel sieben. Salz und Vanille dazugeben. Margarine in Stücke schneiden und mit der Mehlmischung zwischen den Handflächen verreiben. Rasch zu einem Teig verarbeiten und mindestens 2 Stunden kühlstellen.

Den Teig 5 mm dick ausrollen, Herzen ausstechen und bei 180°C 9-10 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit der Glasur verzieren.

 

 

Spitzbuben

Etwa 30 Stück
 

350 g Mehl

125 g Puderzucker               

250 g Margarine

1 Msp. Vanille, gem.

1 Prise Salz

 

Blutorangengelee

5 – 6 Blutorangen, (ca. 300 ml Saft)

1 TL Agar-Agar

200 g Rohrzucker

 

 

Mehl und Puderzucker in eine Schüssel sieben. Salz und Vanille dazugeben. Margarine in Stücke schneiden und  mit der Mehlmischung zwischen den Handflächen verreiben. Rasch zu einem Teig verarbeiten und mindestens 2 Stunden kühlstellen.

Teig ca. 3 mm dick ausrollen, Spitzbuben ausstechen und bei 180°C (160°Umluft) während 5-6 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit Gelee bestreichen.

 

Glasnudelsalat mit gebackener Chili-Sesam-Tofu

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Glasnudelsalat mit gebackener Chili-Sesam-Tofu

Rezept

Für 4 Personen

 

Zutaten

 

400 g Glasnudeln

1 Peperoni, rot

1 Peperoni, gelb

1 Bundzwiebeln

3 EL Erdnüsse, gehackt

1 Bund Koriander, gehackt

1 Chili zum garnieren

 

Glasnudeln nach Packungshinweis einweichen.

Peperoni und Bundzwiebeln in Streifen schneiden.

 

 

Sauce

 

50 g Erdnussmus oder Mandelmus

70 ml Wasser

120 ml Limettensaft

4 EL g Sojasauce, z.B. Tamari

4 EL Sesamöl

1 EL Ahornsirup

2 cm Ingwer, geschält

4 Knoblauchzehen

Salz und Pfeffer

 

Alle Zutaten für die Sauce zusammen im Vitamix oder mit dem Stabmixer gut mixen.

 

Chili-Sesam-Tofu

 

500 g Tofu

1 EL Sojasauce

1 Chili, gehackt

2 EL Sesamöl

1 EL Sesam, schwarz

1 EL Sesam, weiss

 

Tofu in grobe Würfel schneiden, Sojasauce, Chili, Sesamöl und Sesam dazugeben und im vorgeheizten Ofen bei 180° C Umluft 15-20 Minuten backen.

 

 

Zubereitung

 

Sauce, Gemüsestreifen, Koriander und gebackener Tofu zu den Glasnudeln geben.

Mit den gehackten Erdnüsse und Chili garnieren.

 

Tipps

 

 Dieser Salat kann sowohl warm wie auch kalt serviert werden und schmeckt einfach gut.

Brandteig aus Süsskartoffeln

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Rezept

 

Bio-Zutaten

 

1 Süsskartoffel

140 g Dinkelmehl, hell

2 TL Backpulver

160 ml Wasser

100 ml Reis- oder Sojadrink

5 EL Pflanzenöl, z.B. Rapsöl

1 Prise Meersalz

 

Zubereitung

 

Süsskartoffel schälen und weich garen. Etwas abkühlen lassen und fein pürieren.

Dinkelmehl und Backpulver gut miteinander vermischen.

80 g Süsskartoffelpüree mit 60 ml Wasser und 1 EL Öl verrühren.

In einem Topf 100 ml Wasser, Reisdrink, 4 EL Rapsöl und Meersalz aufkochen. Mehlmischung im Sturz geben. Mit einer Kelle rühren, bis sich der Teig als Klumpen vom Pfannenboden löst.

Teig in eine Schüssel geben und abkühlen lassen, bis er handwarm ist. Süsskartoffelmischung unter den Teig rühren. Den Teig nach Belieben auf ein Backblech spritzen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180° C Umluft etwa 20-25 Minuten backen. Nach Ende der Backzeit den Ofen ausschalten und das Gebäck bei offener Ofentür 10 Minuten ruhen lassen. Abkühlen lassen und nach Belieben füllen.

Mini Matcha-Heidelbeer Cheesecakes

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Rezept
Für 12 Stück oder 1 Form à 18 cm
 

Zutaten

 

250 g Tofu

200 ml Soja- oder Reiscrème

120 g Agavendicksaft

25 g Maisstärke

Abrieb und Saft einer Bio-Zitrone

Mark von einer ½ Vanilleschotte

1 TL Matcha, gemahlen

1 Prise Meersalz

100 g Heidelbeeren

8 Blätter Strudel- oder Filoteig

Etwas Kokosnussöl, flüssig

Vollrohrpuderzucker zum Bestäuben

 

 

 

Zubereitung

 

Tofu mit den Finger zerbröseln und in einen hohen Behälter geben.

Tofu zusammen mit der Crème, Agavensirup, Stärke, Zitronensaft, Abrieb, Vanillemark, Matcha und Meersalz fein pürieren.

Zwischen jeweils vier Teigblätter flüssiges Kokosnussöl streichen.

Obere Hälfte der Teigblätter ebenfalls mit Kokosnussöl bestreichen und in sechs Stücke schneiden.

Teigstücke vorsichtig in eine Silikonform geben und die Tofumasse darin verteilen, danach die Heidelbeeren darauf zerstreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 170° C Umluft während 20-22 Minuten goldgelb backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

 

Tipp:

Für einen ganzen Cheesecake variiert die Backzeit. Zuerst bei 170°C Umluft backen und danach weitere10 Minuten bei 210° C.

 

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Hirse-Rhabarber-Omelette

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Hirse ist die Gewinnerin unter allen Getreidearten, sie ist das mineralstoffreichste Pseudogetreide überhaupt. Sie enthält zwischen 5 und 15 Prozent Protein, Vitamine der B-Gruppe,  Beta-Carotin und Vitamin C. Hauptsächlich ist Hirse aber eine fabelhafte Quelle für Mineralstoffe und Spurenelemente, darin enthalten sind Fluor, Schwefel, Phosphor, Magnesium, Kalium und besonders viel Silizium (Kieselsäure) und Eisen.

 

Hirse ist nicht nur gesund, ihr nussiges Aroma ist äusserst schmackhaft und ihre Vielseitigkeit in der Küche lässt keine Wünsche offen. Wer Hirse in sein Speiseplan öfters einführt, tut nicht nur was gutes für seinen Körper, sondern auch für den Gaumen.

 

Rezept

Hirse-Rhabarber-Omelette

Für 1 Omelette

 

50 g Hirse

1 reife Banane

1 Prise Meersalz

150 g Soja- oder Reis-Vanillejoghurt

1 EL Zitronensaft

1 Stange Rhabarber

2 TL Kokosfett

1 EL Vollrohrpuderzucker

 

90 ml Wasser aufkochen, Hirse hineinstreuen und umrühren. Hitze sofort reduzieren und die Hirse 7 Minuten zugedeckt bei kleinster Hitze kochen, dabei immer wieder kurz umrühren. Topf vom Herd nehmen und weitere 12 Minuten zugedeckt quellen lassen. Abkühlen lassen. Inzwischen den Rhabarber waschen, putzen und in etwa 2 cm lange Stücke schneiden.

Vanillejoghurt, Banane, die Hälfte der Hirse in eine Schüssel geben und mit einem Stabmixer pürieren. Die restliche Hirse und Zitronensaft daruntermischen.

1 TL Kokosfett in einer grossen beschichteten Pfanne erhitzen. Rhabarber dazugeben und unter häufigem Rühren bei mittlerer Hitze etwa 2 Minuten bissfest garen. Den Hirseteig gleichmäßig über dem Rhabarber verteilen und zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 6-7 Minuten goldbraun backen.

Pfannkuchen vorsichtig wenden, Kokosfett dazugeben und die andere Seite ebenfalls goldbraun backen.Omelette auf eine Platte stürzen. Puderzucker in ein Sieb geben und darüber stäuben.