Monat: Juni 2017

Alex is cooking @ July 7th & 8th

Join Alex and her crew for a long table pop-up dinner in an industrial warehouse in Zurich. Due to the special location, space will be limited!

Two dates to keep in mind, Friday 7th and Saturday 8th July. The 5 course tasting menu will be entirely plant-based and will feature locally grown and organic ingredients. The main concept of this pop-up is to introduce you to a different gastronomic experience that she hope will be as inspiring to you as it was for Alex. She will be partnering with amazing people that she can’t wait to introduce you to.

Alexiscooking is actually her Instagram account where it all started. You can follow her adventures there and see what I she been up to the last few months. alexiscooking

LOCATION

Kreis 2 in Zurich.

TWO DAYS AVAILABLE
Friday 7th & Saturday 8th July 2017, at 7pm.

COST
CHF 85 for the 5 course tasting menu and a few more surprises. The payment will be done in advance via TWINT/PAYMIT. Wines and drinks will be charged on consumption at the event.

RESERVATION
If you want to book, please use the „Going“ button or email her the date you want to join, your name and phone number at hello@eatbyalex.com. She will confirm your spot with further details about the location.

..And invite your friends to that next upcoming plant-based event, please!

 

Erdbeerschnitte als Kinder-Dinner

Rezept

Zutaten
500 g Bio-Erdbeeren
4 EL Rohzucker
300 g Vollkorn-Zwieback
50 g Pflanzliche Margarine oder Kokosnussfett

Zubereitung

Erdbeeren in Scheiben und diese nochmals in vier Teile schneiden. Alle geschnittenen Erdbeeren in eine grosse Schüssel geben. Rohzu- cker dazugeben und eine halbe Stunde ziehen lassen (kühl stellen).Den Zwieback mit etwas Margarine oder Kokosnussfett in einer Bratpfanne auf beiden Seiten goldbraun anbraten. Den Zwieback warm servieren und mit den Erdbeeren garnieren.Tipp: Beim Zwieback auf Vollkornqualität achten und dass er keine Butter sowie kein Molkepulver enthält.

Diese Rezept stammt aus unserem ersten Kochbuch vegan kitchen & friends

Unser veganes Hochzeitscatering

Nachhaltig, pflanzlich, organisch und einfach gut: Vegan Kitchen sorgt für großartige Köstlichkeiten aus der Region, die beim veganen Hochzeitsessen alle Hochzeitsgäste verzaubern werden.

Das Team von Vegan Kitchen arbeitet mit dem Ziel, leckere und gesunde Küche in der Schweiz anzubieten, so bekocht das Team von Vegan Kitchen inzwischen immer öfter Schweizer Brautpaare und verwirklicht für Sie den Traum von der veganen Hochzeit in der Schweiz, sowie im Ausland.

Da Vegan Kitchen außerdem stets auf regionale Produkte zurückgreift, ist das Catering-Angebot immer frisch und unterschiedlich – schauen Sie am besten einfach vorbei und finden Sie Ihr traumhaftes Hochzeitsessen, mit dem Sie Ihre Gäste verzaubern!

Bei den Ersten stehen Sie an erster Stelle. Das erste vegane Restaurant der Schweiz führen wir nicht mehr. Dafür ein Catering, das die vegane Küche aus innerster Überzeugung zelebriert. Mit vielfältigen Gerichten, ungewöhnlichen Menüs, kreiert aus Zutaten in Bio-Qualität. Ob für Hochzeiten, Businessevents, Apéros, Geburtstage – unser Spirit ist stets der Gleiche: Wir wollen Sie und Ihre Gäste begeistern.

Melden Sie sich für ein nettes, erhellendes Gespräch.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf für eine individuelle Beratung und Offerte unter 079 541 41 66 oder auf elektronischem Weg per info@vegankitchen.ch

32649692 – pyramid of champagne close-up

Die Ethik des Essens

Mein Buchtip des Monats: Ethik des Essens von Harald Lemke. Einführung in die Gastrosophie
(2. Auflage – überarbeitete Neuausgabe)

Wie ernähren wir uns verantwortungsvoll? Ernährungsethik zählt zu den neuesten Entwicklungen der praktischen Philosophie. Angesichts der globalen Ernährungskrise stellt sie sich den unausweichlichen Fragen: Wie kann sich die Menschheit ernähren? Wie »gut« sollten wir essen, so dass alle in den Genuss guten Essens kommen? Wie lässt sich eine Gastroethik begründen?
Weit mehr als von Kapitalismuskritik oder der Ausweitung der internationalen Protestbewegungen geht die Ernährungswende von unserem Denken aus – von einem gastrosophischen Umdenken. Harald Lemke macht deutlich: Es ist höchste Zeit, die dafür notwendigen Grundlagen zu schaffen und mit einer radikalen Selbstkritik der westlichen Philosophie des Essens zu beginnen.
Neuausgabe – mit einem ausführlichen Vorwort zur Frage: »Was isst der Mensch?«

Auszug von einem Interview mit Lemke auf SRF am 14 Juli 2015

Läuft es darauf hinaus, dass wir alle zu Vegetariern oder sogar zu Veganern werden müssen?

Ich würde sagen: Lebe so viel Veganismus wie Du kannst. Es darf kein «Du sollst» sein. Ich plädiere für einen gastrosophischen Hedonismus. Der besteht darin, dass wir uns wieder mehr Zeit lassen für das Essen. Das bedeutet auch, dass wir vielleicht alle Teilzeitbauern werden müssen. Urban Gardening ist meiner Meinung nach kein kurzfristiger Trend. Wenn ich meine Lebensmittel teilweise selbst produziere, bekomme ich einen ganz anderen Bezug zu dem, was ich esse.

Aber ist das alles nicht ein wenig zynisch angesichts des Welthungers?

Das steht im unmittelbaren Zusammenhang. Immer noch leiden rund 800 Millionen Menschen auf der Welt Hunger. Ein Schritt, sie aus der Armut zu befreien, wäre, dass wir nicht mehr in unseren Supermärkten Billigprodukte kaufen. Denn das bedeutet, dass diese Menschen weiterhin schlecht bezahlt werden, weiterhin zu wenig Geld zum Essen haben. Es geht da um fairen Handel. Wenn wir unser Ess- und Konsumverhalten verändern, können wir damit Einfluss nehmen auf die grossen Lebensmittelkonzerne.

Aber wie erreicht man die Menschen mit diesen Botschaften?

Die Grosswetterlage ist, dass wir schon früh eine grundsätzliche Abwertung des Essens vornehmen. Weil Essen uns in die Nähe von Tieren bringt. Also tun wir so, als wäre Essen nebensächlich. Aber wir haben keine Nahrungsinstinkte wie die Tiere. Also müssen wir unser Hirn benutzen, um zu wissen, wie wir uns richtig ernähren. Wir sollten also alle versuchen, das Essen in seiner grossen Bedeutung neu zu entdecken. Alltäglich. Anthropologisch.

PDF Link zu Ethik des »guten Essens«: Gastrosophisches Plädoyer für eine nachhaltige Esskultur