Der letzte Schritt vom Vegetarier zum Veganer.

Kein Land auf dieser Welt konsumiert mehr Milchprodukte als es die Bewohnerinnen und Bewohner der Schweiz tun. Viele Menschen, die sich vegetarisch ernähren, können sich ein Leben ohne Käse kaum vorstellen. Darum fällt es ihnen schwer, den nächsten Schritt zu machen und ganz auf tierische Produkte zu verzichten. New Roots macht es nun für jeden Genussmenschen leichter. Ihr veganer Käse, der 100% handgefertigt und biologisch ist, schmeckt hervorragend und reift auf der Basis von Cashewnüssen. Hier geht’s lang zur schön aufgemachten Webseite mit spannenden Details zur innovativen Produktionsmethode und der Philosophie von Alice und Freddy.

 

 

Der schwarze Gang – Manifest by Good food for you.

Es ist eine essentielle ethische Zutat unserer neuen, gastrosophischen Küche, die wir hervorheben möchten: Kunst in Form eines forschenden Prozesses, welche Fragen zum Kochen und zur künstlerischen Inszenierung aufgreift. Inspiration dafür sind die Köche des Nordic Food Lab, welche durch philosophieren und kritische Selbstre exion über das Essenmachen berichten: «Why do we work with the ingredients we do, why do we choose to work with them in the ways we do, and are these decisions, taken together, a ‹cuisine›?» Essenmachen und Ambiente schaffen verlangen nicht bloss gekonntes Handwerk, sondern vor allem die Bereitschaft, darin Wissenschaft und Feinsinnigkeit, menschliche Intelligenz und Kreativität zu kombinieren.

Wir verwenden die Werkzeuge der Emotionalisierung, beispielsweise mit der Backgroundmusik, denn der Ton macht den Appetit. Dank neurogastronomischen Experimenten folgen wir einer Empfehlung der Oxford University, die in mehreren Studien untersucht hat, wie Töne unsere Geschmacksknospen sensibilisieren.

Wir riechen, sehen und schmecken das Essen nicht nur, wir fühlen und hören es auch. Unser Genuss ist multisensorisch. Speiseteller werden beispielsweise in unterschiedlichen Farben gewählt, um durch Komplementärkontraste die subjektive Wahrnehmung zu schärfen. Wir versprechen verheissungsvolle Farbassoziationen des Essens. Mit diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen und mit Hilfe einer selbst ent- wickelten Gastronomie-Methode realisieren wir ein ethisches sowie ästhetisches Temporär-Restaurant- Konzept. Dabei denken wir den Akt des Essens immer als künstlerisches Medium. Unser Mehrgang-Menü vollbringt eine ethische Reinwaschung.

           Bild: Ein Teil des Kollektiv “Good food for you”.

Das gastroethische Gebot lautet nicht, jede feine Küche muss zwingend eine vegane Küche sein. Eine solche Verzichtsmaxime ist weder realistisch noch sachlich korrekt. Trotzdem sollten sich gerade Köche, Künstler und Szenografen der künstlerischen Herausforderung stellen und sich dieser Thematik widmen.

„Wir kochen und inszenieren in Räumen auf Zeit und in Kombination mit Wissenschaft, Ethik und Kreativität.“

Alle Fotos von Manuela Rüegg

Diner sur l’herbe

Ein Restaurant für 6 Gäste ohne Wände, dinieren auf einer saftigen grünen Wiese, an einem der letzen Sommertage in Zürich dieses Jahr.

Auf einer Wiese im Rieterpark Zürich habe ich ein Mehrgang-Dinner inszeniert, eine kleine Tafel im japanischen Stiel gedeckt und meine Freunde zum mehrgängigen «Diner sur l’herbe» eingeladen. Draussen unter freiem Himmel entstand eine magische Stimmung als die Kerzen angezündet wurden und die erste Gäste eintrafen. Alles weitere und was es zu Essen gab, bleibt im Reich der Imagination.

Gasherd vom New Asia Market in Zürich.

Einbauspüle von IKEA.

More.

Clean Food for Carnivores @ Food Zürich

Neu sehen, riechen, schmecken und hören. Das Kunstkollektiv „Good Food for you for free“, namentlich die Künstlerinnen Claudia Marolf, Szenografin Helen Prates de Matos und die Kochaktivistin und Veganerin Lauren Wildbolz, haben hehre Absichten: An einem Abend werden die Restaurantbesucher auf allen Sinnesebenen bewirtschaftet. Im Focus stehen die Auseinandersetzung mit den üblichen Essgewohnheiten und die bewusste Auflösung der vertrauten Denkstrukturen. Daraus entsteht ein narratives Raumerlebnis mit wissenschaftlicher Einbettung von Geruch, Geschmack und Tonalität.

Facts: Mo. 11.09.2017, 18:30 –22:30Uhr Experimentelles, 6 Gang plant-based Dinner für CHF CHF 50.- pro Person (exkl. Getränke).

Anmeldungen für das Dinner-Experiment auf infogoodfoodforyou@gmail.com

Vegan Soirée mit Rike Schindler & Lauren Wildbolz

Vegan Soirée – Durch den Abend mit Lauren Wildbolz & Rike Schindler.

Die Züricher Koch Aktivistin Lauren Wildbolz trifft auf die Berliner Chef Köchin Rike Schindler (NoTiers). Wir bekochen euch im Rahmen der Dinner Soirée Reihe mit einem einmahligen 6 Gäng Menü am 24 August in dem Himmelreich (Loft) im Supertanker in der Binz Zürich.

Menü des Abends
1.) Marinierte Sommer Gemüse-Triologie mit Zitrone und Kräutern aus dem Garten
2.) Rawlasagne mit selbstgemachtem V-Frischkäse und Zedernkernparmesan
3.) Fermentierte Gurke mit geeistem Pesto
4.) Portobello-Pilz-Burger mit Beetrootmedaillon an Erdfrüchtestampf mit Feigenjus und Sauerkirschen
5.) Dreierlei Schokolade
6.) Viererlei fermentierter Kernkäse mit gerösteten Rosmarin-Trauben

Rike wird uns an diesem Abend Geschichten aus Berlin erzählen und wie sie zur Köchin wurde.

-> Reservierungen per EMail sind dringend erforderlich denn die Plätze sind begrenzt in der Lofft auf dem Dach des Supertankers.

Teilnehmen könnt ihr für 75.-CHF (Speisen ohne Getränke)
Details zur Bezahlungsweise erhaltet ihr mit der Reservierungsbestätigung.

Eure Reservierungsanfrage schickt bitte an info@vegankitchen.ch mit dem Betreff „Vegan Soirée mit Rike“. Ganz einfach 🙂

Wir freuen uns!

Vegan Soirée mit Rike Schindler & Lauren Wildbolz am 24. August /19:3023:00 im Himmelreich des Supertankers an der Binzstrasse 23, Zürich 8045

 

Okja. Ein Must-See.

Unser neuer Lieblingsspielfilm heisst ab sofort Okja.

Okja ist ein von Netflix produzier Spielfilm der weltweit in vielen Ländern auch in den Kinos seit Mai angelaufen ist. Die endgültige Version von Okja enthält eine brutale Schlachthaus-Szene, die wahrscheinlich in den Händen einer anderen Produktionsfirma niemals so gefilmt worden wäre. Ohne sie wäre Okja aber nur komisch, anstatt aufrüttelnd, denn der Filmemacher Bong Joon Ho zeigt geduldig und in totaler Schärfe die grausame Natur der Massenporduktion von Tieren. Der Film ist nicht polemisch, jedoch hat genau deswegen Okja eine nachhaltige Wirkung, indem er jeden dazu zwingt, zu überdenken, wo das Essen herkommt und welche Mechanismen die Werbung und PR in Kraft setzen, um die Wahrheit zu vertuschen.

Anschauen kann man sich Okja auf netflix.com

Und für alle, die noch nie ein Netflix-Abo gelöst haben: der erste Monat ist gratis und kann jederzeit problemlos gekündigt werden.

Pêche Melba in der Melone

Als die australische Primadonna Nellie Melba im Jahr 1892 in London am Covent Garden in Wagners Oper «Lohengrin» an einem Abend auftrat, sass auch Auguste Escoffier, der Küchenchef des «Savoy», im Publikum. Kurz um kreierte er ein Dessert, das er ihr am nächsten Abend servierte. Er wusste anscheinend über ihre Vorliebe für Pfirsich. So war die Erstfassung ein Dessert von Pfirsichen auf einem Bett von Vanilleglace angerichtet in einer Bowl, eingebettet zwischen wunderschönen Schwanenflügeln, gemeisselt aus einem Eisblock. Für diese vegane Version habe ich mich dazu entschieden eine Melone mit ins Pêche Melba zu mischen und die Schale der Melone als gefrorenen Bowl zu benutzen. Der Vanille-Glacé- Effekt kommt mit den cremigen Cashewkerne und der Bourbon-Vanille und wird in diesem Rezept zusammen gemischt mit dem Pêche Melba. Viel Spass beim gesunden “Löffeln“.

Rezept (2 Portionen )

Zutaten

1 Galia Melone, gehälftet
1 Hand voll Himbeeren, gefroren
1 Pfirsich
1 Hand voll Cashewkerne
1 Tl Bourbon Vanillesamen, getrocknet

Topping

ca. 12 Himbeeren, frisch
1 Pfirsich, frisch

Kokosnusschips
Kokosnuss, geraspelt

Zubereitung

Die beiden Melonen-Hälften mit Hilfe eines Suppenlöffels aushöhlen. Das Fruchtfleisch in eine Gefrierbeutel geben und in in das Gefrierfach legen für 2 Stunden, die ausgehöhlten Schalen ebenfalls gefrieren.Nun den Pfirsich waschen und entkernen und in Schnitze schneiden und Diese ebenfalls in einen Gefrierbeutel geben und 2 Stunden einfrieren.Unterdessen die Kokosnusschips in einer Bratpfanne goldbraun anrösten.Wenn alles tiefgefroren ist die Melone, den Pfirsich zusammen mit den gefrorenen Himbeeren in einen hochleistungstarken Mixer geben.
Die Cashewkerne und die Vanille dazu geben und zu einem homogenen Smoothie-Eis mixen, sofort in die beiden gefrorenen Melonenschalen füllen und mit den frischen Himbeeren, dem Pfirsich und den Kokos-Raspeln und -Chips dekorieren.

Auguste Escoffier und Nellie Melba 

Alex is cooking @ July 7th & 8th

Join Alex and her crew for a long table pop-up dinner in an industrial warehouse in Zurich. Due to the special location, space will be limited!

Two dates to keep in mind, Friday 7th and Saturday 8th July. The 5 course tasting menu will be entirely plant-based and will feature locally grown and organic ingredients. The main concept of this pop-up is to introduce you to a different gastronomic experience that she hope will be as inspiring to you as it was for Alex. She will be partnering with amazing people that she can’t wait to introduce you to.

Alexiscooking is actually her Instagram account where it all started. You can follow her adventures there and see what up to the last few months. alexiscooking

LOCATION

Kreis 2 in Zurich.

TWO DAYS AVAILABLE
Friday 7th & Saturday 8th July 2017, at 7pm.

COST
CHF 85 for the 5 course tasting menu and a few more surprises. The payment will be done in advance via TWINT/PAYMIT. Wines and drinks will be charged on consumption at the event.

RESERVATION
If you want to book, please use the „Going“ button in Facebook or email her the date you want to join, your name and phone number at hello@eatbyalex.com. She will confirm your spot with further details about the location. 

..And invite your friends to that next upcoming plant-based event, please!

 

Erdbeerschnitte als Kinder-Dinner

Rezept

Zutaten
500 g Bio-Erdbeeren
4 EL Rohzucker
300 g Vollkorn-Zwieback
50 g Pflanzliche Margarine oder Kokosnussfett

Zubereitung

Erdbeeren in Scheiben und diese nochmals in vier Teile schneiden. Alle geschnittenen Erdbeeren in eine grosse Schüssel geben. Rohzu- cker dazugeben und eine halbe Stunde ziehen lassen (kühl stellen).Den Zwieback mit etwas Margarine oder Kokosnussfett in einer Bratpfanne auf beiden Seiten goldbraun anbraten. Den Zwieback warm servieren und mit den Erdbeeren garnieren.Tipp: Beim Zwieback auf Vollkornqualität achten und dass er keine Butter sowie kein Molkepulver enthält.

Diese Rezept stammt aus unserem ersten Kochbuch vegan kitchen & friends