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Es sind immer noch Flüchtlinge im Meer, manchmal soweit das Auge reicht.

Die UNO bezeichnet die Flüchtlingskrise als eine der schlimmsten, die es je gegeben hat.

Schau dir bitte das 21.20 Minuten lange Video zur aktuellen Situation in Griechenland an (by New York Times).

 

Der Krieg

Truppen der Regierung von Präsident Baschar al-Assad stehen Kämpfern vieler gegensätzlicher Kriegsparteien gegenüber. Auslöser des Bürgerkriegs war ein friedlicher Protest im Zuge des Arabischen Frühlings Anfang 2011, der zum bewaffneten Konflikt eskalierte.

Seit Beginn des Krieges wurden 400.000 Menschen getötet, schätzt im April 2016 der Sondergesandte der Vereinten Nationen für Syrien, Staffan de Mistura.[10] Rund 11,6 Millionen Syrer sind auf der Flucht: Mindestens vier Millionen Syrer flohen aus ihrem Land und 7,6 Millionen sind innerhalb Syriens auf der Flucht.[11] 

Quelle: Wikipedia

Die Flüchtlings-Situation

Seit mehr als fünf Jahren herrscht in Syrien Krieg. Ein Grossteil der Infrastruktur ist zerstört, Millionen Menschen sind ins benachbarte Ausland geflohen. Diejenigen, die geblieben sind, sitzen zwischen den Fronten fest: Über zwei Millionen Kinder leben in Regionen, die für Hilfsorganisationen kaum zu erreichen sind. An die 600 000 Menschen, davon schätzungsweise 260 000 Kinder, harren in belagerten Städten und Quartieren aus.

Unvorstellbares Leid in Aleppo
Immer dramatischer wird die Lage in der nordsyrischen Stadt Aleppo, die derzeit die heftigsten Angriffe seit Beginn des Bürgerkriegs erlebt. Bis zu 250 000 Menschen sind seit Anfang Juli im Osten der Stadt eingeschlossen. Gerade einmal 14 Ärzte sind übrig geblieben, um sie zu versorgen.

Nahezu zwei Millionen Menschen in Aleppo sind ohne fliessendes Wasser. Allein im Osten der Stadt sind 100 000 Kinder gezwungen, verschmutztes Wasser aus Bohrlöchern oder sogar Bombenkratern zu trinken. Die Preise für Lebensmittel haben sich vervielfacht, und selbst Grundnahrungsmittel wie Brot sind nicht mehr erhältlich.

Ein ganzes Leben im Krieg
Über 3,7 Millionen syrische Kinder unter fünf Jahren kennen nichts anderes als Krieg, Vertreibung, Gewalt und Unsicherheit. Mehr als 300 000 kamen in den Flüchtlingslagern der umliegenden Länder zur Welt. UNICEF schätzt, dass mittlerweile 8,4 Millionen syrische Kinder inner- und ausserhalb des Landes auf humanitäre Hilfe angewiesen sind.

Mit unvorstellbarer Grausamkeit werden Spitäler und Gesundheitszentren gezielt angegriffen. Über 6000 Schulen wurden zerstört, schwer beschädigt oder für militärische Zwecke umgenutzt.

Kinder sind nicht nur Gewalt, Vertreibung und Entbehrungen ausgesetzt, sondern werden auch vermehrt für den Kampf rekrutiert. Immer jüngere Kinder werden an die Front geschickt oder für Selbstmordattentate eingesetzt.

Quelle: www.unicef.ch

 

Was du tun kannst

 

1. Petition unterschreiben:

An den Schweizer Bundesrat

Mehr als 65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht und fliehen vor Krieg, Verfolgung und Gewalt. Frauen, Kinder und Männer suchen Schutz, Sicherheit, ein besseres Leben. Gemäss UNHCR befinden sich 86 Prozent der Flüchtlinge weltweit in Entwicklungsländern, nur 14 Prozent wurden von reichen Staaten wie der Schweiz aufgenommen.

Alleine sind die Nachbarländer der Krisengebiete, aber auch die Staaten an der Aussengrenze der EU nicht in der Lage, den Flüchtlingen den ihnen zustehenden Schutz zu gewähren. Sie brauchen Unterstützung, auch von der Schweiz.

Der Bundesrat hat 2015 beschlossen, innerhalb von drei Jahren 1500 besonders verletzliche Flüchtlinge aus Syrien aufzunehmen sowie Griechenland und Italien mit der Aufnahme von 1500 Asylsuchenden zu entlasten. Bisher wurde nur eine kleine Anzahl aufgenommen, obwohl die Situation für die Flüchtlinge in den betroffenen Ländern prekär ist. Die Schweiz kann und muss mehr tun!

Daher fordern wir vom Bundesrat:

  • die versprochenen 1500 besonders verletzlichen Flüchtlinge des Syrienkonflikts so schnell als möglich aufzunehmen,
  • möglichst rasch Italien und Griechenland zu entlasten, indem – wie versprochen – 1500 Asylsuchende aus diesen Ländern aufgenommen werden,
  • mehr Solidarität zu zeigen und weitere Flüchtlinge und Asylsuchende aufzunehmen

Petition unterschreiben, bitte hier.

 

2. Spenden

Unicef

Caritas

fluechtlingshilfe.ch

3. Pflegefamilie für ein Flüchtlingskind werden

caritas.ch/de/aktiv-werden/pflegefamilie-werden/

 

4. Projekt «mit mir» : Gotten oder Göttis von Flüchtlingskindern werden

mitmir.ch/

 

5. Einen Znacht für Flüchtlinge kochen

gemeinsamznacht.ch

 

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