Hirse-Rhabarber-Omelette

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Hirse ist die Gewinnerin unter allen Getreidearten, sie ist das mineralstoffreichste Pseudogetreide überhaupt. Sie enthält zwischen 5 und 15 Prozent Protein, Vitamine der B-Gruppe,  Beta-Carotin und Vitamin C. Hauptsächlich ist Hirse aber eine fabelhafte Quelle für Mineralstoffe und Spurenelemente, darin enthalten sind Fluor, Schwefel, Phosphor, Magnesium, Kalium und besonders viel Silizium (Kieselsäure) und Eisen.

 

Hirse ist nicht nur gesund, ihr nussiges Aroma ist äusserst schmackhaft und ihre Vielseitigkeit in der Küche lässt keine Wünsche offen. Wer Hirse in sein Speiseplan öfters einführt, tut nicht nur was gutes für seinen Körper, sondern auch für den Gaumen.

 

Rezept

Hirse-Rhabarber-Omelette

Für 1 Omelette

 

50 g Hirse

1 reife Banane

1 Prise Meersalz

150 g Soja- oder Reis-Vanillejoghurt

1 EL Zitronensaft

1 Stange Rhabarber

2 TL Kokosfett

1 EL Vollrohrpuderzucker

 

90 ml Wasser aufkochen, Hirse hineinstreuen und umrühren. Hitze sofort reduzieren und die Hirse 7 Minuten zugedeckt bei kleinster Hitze kochen, dabei immer wieder kurz umrühren. Topf vom Herd nehmen und weitere 12 Minuten zugedeckt quellen lassen. Abkühlen lassen. Inzwischen den Rhabarber waschen, putzen und in etwa 2 cm lange Stücke schneiden.

Vanillejoghurt, Banane, die Hälfte der Hirse in eine Schüssel geben und mit einem Stabmixer pürieren. Die restliche Hirse und Zitronensaft daruntermischen.

1 TL Kokosfett in einer grossen beschichteten Pfanne erhitzen. Rhabarber dazugeben und unter häufigem Rühren bei mittlerer Hitze etwa 2 Minuten bissfest garen. Den Hirseteig gleichmäßig über dem Rhabarber verteilen und zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 6-7 Minuten goldbraun backen.

Pfannkuchen vorsichtig wenden, Kokosfett dazugeben und die andere Seite ebenfalls goldbraun backen.Omelette auf eine Platte stürzen. Puderzucker in ein Sieb geben und darüber stäuben.

 

3 Kommentare

    • Aris Guzman

      Reisjoghurt gibt es von Sojade in den Geschmacksrichtungen Mango/Maracuja und Aprikose/Erdbeere, diese kann man auch problemlos für das Rezept verwenden.

  1. Hirse kommt bei uns noch viel zu selten auf den Tisch. Wir haben ein- zweimal herzhafte Gerichte damit gemacht, dann wurde die Hirse aber links liegen gelassen, weil die Rezepte immer so umfangreich und mit Vorarbeit (einweichen, waschen, trocknen) verbunden waren. Das Omelette ist aber allem Anschein nach echt easy zu machen, daher hol ich heute gleich mal wieder einen Beutel Hirse! Danke für den Tipp.

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