Osterbrunch. Ohne Legehennen und Eintagsküken.

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Heute am Osterbrunch war der Tisch reich gedeckt. Es gab Lauch-Kartoffel-Quiche, Räuchertofu-Würstli, Sojafrischkäse, grosser bunter Salat, verschieden Brote, Wilmersburger- Käse, Humus, Baba Ghanoush,  Birchermüsli mit Apfel, Banane, Birne, Sojajogurt, Sahara-Konfekt, Kirschbrownies und Cookies.

 

Zur Feier des Tages geben wir euch das Rezept von der Quiche aus unserem vegan kitchen and friends-Kochbuch (einmal auf das Rezept klicken für die Grossansicht). Das ganze Buch kann man im Orell Füssli, ausgewählten Buchhandlungen oder auch direkt bei uns per Mail an info@vegankitchen.ch erwerben.

 

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Falls ihr noch einen Wähenguss beigeben wollt, dann bereitet ihn mit folgenden Zutaten im Mixer oder mit dem Schwingbesen in einer Schüssel zu: 

400 g Seidentofu

2 EL Speisestärke

1 Prise Meersalz

etwas Pfeffer, frisch gemahlen

1/2 TL Kurkuma

1/4 TL Muskat, frisch gerieben

1 TL Thymian, frisch oder getrocknet

1 TL Oregano, frisch oder getrocknet 12 TL Basilikum, frisch oder getrocknet

1 TL Schnittlauch, frisch 

 

Eine fröhliche Runde von Veganern und Nichtveganern traf sich zum Osterbrunch. Doch was wäre Ostern ohne Ostereier? Eine bessere Welt. Zumindest für Hennen und männliche Küken. Vor Ostern legen sie Eier im Akkord, dürfen aber trotzdem keine Jungen hochziehen. Männliche Küken werden in der Regel sofort getötet. Zum Bericht in der Sonntagszeitung. Lesestoff zu den Eintagsküken findet ihr hier.

 

1 Kommentare

  1. In der Hühnerindustrie sind die Missstände wirklich zahlreich: In der Eierwirtschaft werden alle männlichen Küken direkt nach dem Schlüpfen vergast oder geschreddert, weil sie keine Eier legen und zuchtbedingt zu wenig Fleisch ansetzen [68]. Allein in der Schweiz betrifft dies über 2 Mio. Küken jährlich [69]. Nachdem sie in einem Jahr 300 Eier gelegt haben, werden die Legehennen ebenfalls vergast. Wie bei der Kükenvergasung macht Bio auch hier keinen Unterschied [70, 71]. Auf 1m2 leben im Schnitt 20 Masthühner. Sie erreichen in 40 Tagen 2kg Gewicht, sind dann “schlachtreif” und werden getötet – bei einer Lebenserwartung von bis zu 20 Jahren. Auch hier führt die Überzüchtung zu vielen Krankheiten [72], zu Federpicken und Kannibalismus [73, 74] – auch bei Bio, auch in der Schweiz [75, 76]. Dies obwohl vorbeugend die empfindlichen Schnäbel gestutzt werden, legal [77, 78].

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