Kochklang

 

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Koch(neben)geräusche – eine kollektive Klang-Improvisation mit lukullischem Output

Wie klingt der Körperschall einer Karotte, die geraffelt wird? Eines Rüstmessers, mit dem eine Kartoffel geschält wird? Und unsere Handgelenke im Tun all dieser Dinge? Wie klingt eine sich erwärmende Pfanne?

Wir werden versuchen, den Kochprozess und die Klänge des Verarbeitungsprozesses in Einklang zu bringen und dazu die Kochutensilien mit Körpermikrofonen verkabeln. Jedes Kochutensil ist auch Klang-Instrument. Jede Kochhandlung auch eine musikalische Handlung.

Hack-, Raffel-, Rührrhythmus und -intensität, Aktivität und Pause bilden das Klangmaterial für die Improvisation. Die Rohklänge werden von Simon Berz gesampelt.

Wie klingt kochen?
Wie schmeckt ein auditiver Eintopf?
Fliesst das Hör-Erlebnis in das Kochprodukt ein?
Und kann das Menü später erhört werden?

 

Kochklang Freitag 3. Oktober 19h Elisabethenstr. 14a‏

Von

kitchenarrität

viele köche zelebrieren den brei

(Gemeinsames) Kochen als Medium: Die grundlegende Kulturtechnik als Ausgangslage für unterschiedlichste Themen: Ob als performativer Akt, als Prozess der Ideenfindung, als Katalysator für Erinnerungen oder einfach als Übersetzung von Kunst oder Wissen in ein essbares Format: Die Möglichkeiten sind unzählig. Weil Essbares entsteht, kommt im zweiten Teil der Genuss nicht zu kurz.

1 Kommentare

  1. Hallo, wunderbare Idee! Stehe auch manchmal selber am Herd und wundere mich, wie es wohl klingen mag, wenn man die ganze Lebensmittelbezogenenen Geräusche isolieren wuerde.

    Im Ayurveda wird ja auch empfohlen, keine Musik beim Essenmachen anzuhaben, damit man den stimulierenden Effekt der Lebensmittelklänge nicht verliert.

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