Monat: Juni 2016

Getreide Milch ohne Zuckerzusatz – und dennoch süss?

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Kürzlich hat mich eine Freundin auf den Zucker in der Hafermilch aufmerksam gemacht, folgender Beitrag haben wir dazu dann auch im Web gefunden:
Plötzlich machte ich mir etwas Sorgen wegen 10 TL Zucker in einem Liter Hafermilch, welche wir als Familie schnell mal an einem Tag trinken.. Gewichtsprobleme hatte ich zwar deswegen keine, aber zu viel Zucker wollte ich vorallem meiner Tochter nicht geben.
Da ich selbst täglich die beste und feinste Hafermilch von der Firma Soyana seit vielen Jahren konsumiere, habe ich einfach direkt bei Herr A. W. Dänzer (Geschäftsinhaber von Soyana) nachgefragt.
An dieser Stelle möchte ich mich bei ihm bedanken das er sich die Mühe genommen hat meine Bedenken zu klären und mir auch erlaubte seine Stellungnahme inkl. Publikation hier nochmals zu veröffentlichen:
Swiss Reis & Cereal Drinks: Ohne Zuckerzusatz
Wie ist das möglich? Alle Swiss Reis- und Cereal Drinks werden mit natürlichen Enzymen so fermentiert, dass das von Soyana verwendete Vollwertgetreide aufgeschlossen wird und dem Menschen leichter zur Verfügung steht: Aus der Getreide-Stärke entstehen v.a. Maltodextrin und etwas süss schmeckende Glucose. Maltodextrin ist ein langkettiges Kohlenhydrat. Es schmeckt nur sehr schwach süss und wird nicht als Zucker taxiert. Diese Herstellungsweise bedeutet eine Wertsteigerung der Swiss Drinks, weil er den Körper mit Maltodextrin zusammen mit den natürlich vorhandenen B-Vitaminen und Mineralstoffen langsam aber anhaltend mit leicht verfügbarer Energie versorgt, was für Ausdauersportler wichtig und für alle Menschen wertvoll ist.

1. Soyana verwendet nur natürlich gewonnene Enzyme, die garantiert ohne jede Gentechnik hergestellt werden.

2. Der enzymatische Vorgang, der bei der Herstellung aller Swiss Reis- und Cereal-Drinks verwendet wird – also auch beim Hafer-Drink von Soyana – ist völlig natürlich, weil der Körper genau dasselbe tut, wenn wir Reis oder Hafer oder ein anderes Getreide essen: Unser Organismus verwandelt die Stärke zu Zucker, damit v.a. unser Gehirn diesen verwenden kann.
Unser Gehirn will wirklich möglichst reinen Einfachzucker, das musste ich als Vollkorn-Freak auch einmal erst akzeptieren…
Also stellt ihn der Organismus aus allen möglichen Kohlenhydrat-Quellen her, die wir ihm mit unserer Ernährung geben.
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es eine Spur besser wäre, ganzes Vollkorngetreide zu futtern statt sozusagen vorverdautes, flüssiges Getreide, weil man dann noch alle Cellulose im Organismus mit verarbeiten würde, die der Konsument aber als Belastung empfindet (echte Ballaststoffe), die der Darmgesundheit helfen.
Aber Hand aufs Herz: Wer kaut gerne eine Stunde lang sein Ur-Mus aus eingeweichtem Vollgetreide, wie das die Ur-Schweizer noch getan haben?
Da ist halt der schnelle Getreide-Drink schon ein Segen der Zivilisation. Und ich bleibe dabei: Das Resultat für unseren Organismus in Bezug auf physische Nährstoffe ist ziemlich ähnlich.
Allerdings muss man sich bewusst bleiben, dass der moderne Getreide-Drink einen dazu verleitet, wesentlich mehr Getreide zu konsumieren, weil es sich als Getränk so leicht konsumiert. Dass man dann Pölsterchen anlegt, sollte man aufrichtigerweise nicht dem Getreidedrink ankreiden, sondern der menschlichen Schwäche gegenüber allem, was süss ist. Der Segen der Zivilisation ist hier also schon ein wohlschmeckendes Getränk statt ein mühsames Mus, aber es gehört zum weisen Umgang damit auch etwas mehr Vorsicht und bewusste Selbstbeherrschung – oder einfach viel Sport… Wenn Sie jeden Tag 20km laufen, wie das unsere Vorfahren getan haben, die unsere Körperfunktionen heute noch für Zehntausende von Jahren genetisch determinieren, haben Sie immer Hunger und setzen garantiert keine Pölsterchen an!
Dank der vorgezogenen Verwandlung eines Teils der Stärke zu Maltodextrin und Zucker (was heute von den Ämtern alles als Zucker taxiert wird und was wirklich nicht vergleichbar ist mit “Zucker”, schon gar nicht mit dem viel gebrauchten Bild der Würfelzucker, was hier ein völlig falsches Bild zeichnet) schmeckt das Getreide-Getränk angenehm süss, während der Getreidebrei vor der Verdauung genau gleich viel Kalorien in der Form von Stärke enthält, aber eben nicht attraktiv schmeckt.
3. Es gibt je nach Hersteller Unterschiede, die jeder Konsument für sich herausfinden kann, da die beschränkten Platzverhältnisse auf den Packungen viel zu wenig Möglichkeiten anbieten, auf Feinheiten und Unterschiede hinzuweisen. Zum Beispiel verwendet Soyana immer Vollgetreide, mit ganz wenigen Ausnahmen: Von den 25 verschiedenen Swiss Drink Milchalternativen sind nur zwei aus geschmacklichen Gründen nicht mit Vollgetreide gemacht, während es kaum Hersteller gibt, die z.B. wirklich Vollreis verwenden. Reismilch aus Reis ist eben aus geschältem Reis, und dieser wird merklich süsser. Dazu kommt, dass ma kaum beachtet, dass vielen Drinks Salz zugefügt wird, was einen dramatischen Geschmacksunterschied ergibt. Salz gibt unseren Geschmacksnerven einen viel volleren und runderen Eindruck, und zusammen mit der stärkeren Süsse des weissen Reises wirkt dann ein VollreisDrink ohne Salzzugabe wenig attraktiv, obwohl er vor allem mehr B-Vitamine und Mineralstoffe enthält.
Das Soyana-Team hat die Salzzugabe in den meisten Fällen vermieden und bezahlt das damit, dass nur wenige Leute die gesundheitlichen Vorteile der Vollreis Swiss Drinks schätzen können, weil einfach nur der Geschmack zählt.
4. Es gibt also definitiv Unterschiede zwischen verschiedenen Herstellern, und zwar in Bezug auf physisch-materielle Stoffe und in Bezug auf feinstoffliche Wirklichkeiten, die nicht weniger wichtig sind, wie jeder in meinem Buch “Die unsichtbare Kraft in Lebensmitteln” sehen kann. Es ist heute normal, dass dieser ganze unsichtbare Teil der Lebensmittel völlig vergessen wird. Wir sind meistens auf die rein materiellen Vorgänge und Funktionen in unserem Organismus beschränkt, aber in der ganzen Wirklichkeit spielen sich viel mehr interessante Prozesse im feinstofflichen Bereich ab, wo z.B. die Informationen in unser Leben übergehen.
Welche Unterschiede kann man nun zwischen Getreidedrinks verschiedener Hersteller im subtilen, informationellen Bereich der Lebensenergie finden? Hier kann ich keine direkte Gegenüberstellung mit Fotos aus unserem LifevisionLab zeigen, weil ich mich in meinem Bauch gehütet habe, andere Hersteller mit einem solchen Vergleich blosszustellen. Aber wir können die Bilder der Lebenskraft der Swiss-Drinks von Soyana anschauen und damit die Bilder von Zucker vergleichen, weil ja hier oft der Hinweis gemacht wurde, dass Getreidedrinks sozusagen voller Zucker seien – und was das wieder für eine arglistige Täuschung der Industrie sei. Jetzt können wir diese Theorie auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen. Was beobachten wir nun?
Die folgenden Bilder stammen aus dem Buch “Die unsichtbar Kraft in Lebensmitteln, Bio und Nichtbio im Vergleich”:
– Soyana Swiss BioDrink Hirse (S. 235)
– Soyana Swiss BioDrink Vollreis plus Calcium (S. 235)
– Soyana Swiss BioDrink Dinkel (S. 240)
– Weisser BioRohrzucker (S. 76 und 77)
– Weisser Nichtbio-Rohrzucker (S. 78)
Hier sind diese Bilder online sichtbar

Was teilt uns hier die universelle Sprache mit dem Einblick in die Welt der Ordnungskraft dieser Lebensmittel mit?
Sie sehen es selbst: Die Vollgetreide-Drinks von Soyana sind alle von sehr schönen organischen und ausdrucksstarken Formen voller Lebenskraft gestaltet. Der Vollreisdrink enthält sogar 6-blättrige Blüten und damit den Höhepunkt des Lebens mit den in der Alchemie so genannten Blumen des Lebens. Dagegen zeigt der weisse Rohrzucker, obwohl er bio ist, viele rechtwinklige industrielle Muster und nur noch wenig Lebenskraft. Dass es noch viel schlimmer werden kann, zeigen die Bilder des weissen Nichtbio-Rohrzuckers.
Damit steht fest, dass der Schluss auf Haferdrink als eine Art Zucker-Drink nicht stimmt und ein Trugschluss ist, zu dem die materielle Betrachtung der Nährwertanalyse verführt hat.
Diese Bilder zeigen auch, dass zumindest die hier untersuchten Swiss Drinks von Soyana den KonsumentInnen Lebensmittel geben, die von grosser Lebenskraft erfüllt sind.
Vielen Dank für die Gelegenheit, in diesem Forum einen kleinen Diskussionsbeitrag leisten zu können

Zoe Park // Ep. 12 // Finale 1. Staffel // „Grün, wie die Hoffnung“

Zoe Park wurde konzipiert und Umgesetzt von NK’s Auvision und Fabian Stieger

Lust auf veganes Lauschvergnügen?
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=UJAXLEawNEg&list=PL9LKQHWuO4JX7g8E0zL3YwQGWI3P8qrTU&index=12[/youtube]
Ende Gut, alles Gut? Wer weiss, wer weiss – was wir auch nicht wissen, wie hat euch Zoe gefallen? Schreibt uns doch in die Comments 🙂
 ZOE Time 🙂 (Meine Links zur Episode)

Für Lange Nächte und süsse Tage, das vegane Anti-Kater-Getränk

http://freigeist-drink.com

Was habe ich gekocht – Kürbiskuchen:

https://youtu.be/Kl7Nom6F-00

 

Aquafaba

aquafabaEin Abfallprodukt kann nun die industrielle vegane Eiweißalternativen ablösen.

Aquafaba heisst die vegane Antwort auf Eiweißschnee, ist schnell gemacht und kostet sehr wenig. Das Kichererbsenwasser kann sowohl aus der Dose, am besten hierzu verwenden Bioprodukte verwenden, als auch aus dem Kochwasser von den getrockneten Erbsen gewonnen werden. Die zweite Methode verlangt etwas Geduld, da man nach dem Abkochen das Wasser mit den Kichererbsen noch über Nacht im Kühlschrank aufzubewahren sollte.

Aber nun mal ganz von Anfang an: Das Zauberwort um welches hier geht ist pflanzlicher Eiweißschnee, jahrelang haben wir gedacht nur mit Apfelmus welchen imitieren zu können. Oder aber benutzen wir meistens einen aufschlagbaren Pflanzenrahm auf Soja-Basis: Soja-Rahm/Créme wie die  SojaLine von der Migros (ungezuckert) oder  SOY WHIP von Soyatoo (gezuckert).

Mit Aquafaba gelingt im nu nicht nur luftiges Baisergebäck (wie Baiser-Hauben!), Macrones und ganze Torten, sondern auch feine Desserts wie Mousse au Chocolate und vile mehr.

Denn der natürliche und rein pflanzliche Eiweißersatz lässt sich auch wunderbar zu Pikantem Speisen verarbeiten. Burger, Käse, Butter und Mayonnaise bekommen mit Aquafaba ihre gewünschte Konsistenz.

Aquafaba bedeutet übersetz vom lateinisch „aqua“ =Wasser und „faba“ = Bohne

Die finden sich großteils in jedem gut sortierten Haushalt wieder. Vanillezucker, Staubzucker, Weinstein(wird wie Backpulver oder Sahnesteif verwendet) und Zitronensaft sind keine Exoten in der Küche. Ergänzt man diese noch mit dem Kichererbsen- oder Bohnenabtropfwasser und fügt noch Guarkernmehl hinzu, erhält man eine gute Basis für viele Speisen.

 

Rezept für den rein pflanzlichen Eischnee

Zutaten für 1 Portion, Zubereitungszeit ist ca. 

Zutaten für 1 Portion (bspw. ein Mousse au Chocolate)

  • 125ml Abtropfwasser von einer Dose Kichererbsen (vorzugsweise mit wenig Salz)
  • ½ TL Guarkernmehl / Xanthan
  • 4 Tropfen Zitronensaft
  • 60g Rohroh-Puderzucker
  • 1 Messerspize Bourbon Vanille-Samen

Zubereitung

Alle Zutaten bis auf den Zucker in eine Schüssel geben und für 2min aufschlagen. Dann den Rohroh-Puderzucker zugeben und für 5min weiterschlagen bisder Schaum fest wird und Spitzen bildet.

Den Schnee am besten gleich weiterverarbeiten.

Info: Achtung beim Experimentieren im Ofen, den der Schnee verträgt keine hohen Temperaturen über 100°C. Er lässt sich dafür super im Dörrautomat trocknen oder im Backofen bei niedrigen Temperaturen unter 100°C.
Mehr Infos zu Aquafaba, Rezepten gleich hier:

Wie vegan sind Trüffeln?

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Sind Trüffelschweine überhaupt noch aktuell? Und wie sieht es mit Trüffelhunden aus? Beziehungsweise mit Trüffelziegen, Trüffelbären oder Trüffelfliegen?

 

Die Geschichte der Trüffeln geht bis auf die Zeit um 3000 v. Chr. zurück. So soll der ägyptische Pharao Cheops ein leidenschaftlicher Trüffelliebhaber gewesen sein. Das Glück, Trüffeln zu geniessen, ist übrigens nicht jedem bestimmt: Gemäss einer Schätzung sind rund 40 Prozent der Männer und 25 Prozent der Frauen nicht in der Lage, den unvergleichlichen Duft von Trüffeln zu riechen.

Rein naturwissenschaftlich betrachtet, sind Trüffeln vegan, denn sie gehören zu der Gattung der Pilze. Da sie meist unterirdisch wachsen, wurden und werden zur Suche häufig Tiere eingesetzt – aber nicht ausschliesslich. Definitiv passé ist ist die Suche mit Trüffelschweinen; in Italien ist diese Methode seit 1982 gar verboten. Weil Trüffeln den Duft von Androsteron verströmen – das Steroid ist der Sexuallockstoff des Ebers –, wurden zur Suche früher weibliche Schweine eingesetzt. Sie erwiesen sich jedoch als untauglich, da sie nur schwer zu zügeln waren und die Edelpilze beim Ausgraben oft beschädigten oder auffrassen.

In England und Frankreich orientieren sich manche Trüffelsucher an einer Fliegenart: Sie beobachten die Insekten, die offenbar den Pheromonen folgen und ihre Eier oft in unmittelbarer Nähe von Trüffeln ablegen. In Russland wurde früher mit Bären nach Trüffeln gesucht; in Sardinien werden dazu noch heute Ziegen eingesetzt. Die namibische Volksgruppe der San («Jene, die etwas vom Boden auflesen») sucht nach kleinen Rissen im Boden, um Kalahari-Trüffeln zu finden.
Am weitesten verbreitet ist heute die Suche mit speziell abgerichteten Trüffelhunden. Hunde sind beweglicher als Schweine, sie richten beim Ausgraben geringere Schäden an – und man kann Ihnen die Trüffeln einfacher wegnehmen. Eingesetzt werden insbesondere Hunde der Rasse Lagotto Romagnolo. In der offiziell anerkannten Università dei Cani da Tartufo im Piemont werden bereits seit 1880 Trüffelhunde ausgebildet. Die Schulung der Welpen beginnt meist schon im Alter von zwei Monaten; die Grundausbildung dauert in der Regel 15 bis 20 Tage, eine komplette Ausbildung drei bis vier Jahre. Profis bevorzugen die weissen Hunde – die sieht man im Wald besser.

 

 

trueefelhundDie Hunde werden mager gehalten, denn sie suchen besser, wenn sie hungrig sind.


Trüffelzucht

Die Zucht von Trüffeln galt während langer Zeit als unmöglich. Seit einigen Jahren werden jedoch in Frankreich und in einigen südosteuropäischen Ländern vielversprechende Versuche durchgeführt. In der ersten Schweizer Trüffelbaumplantage wurde 2015 erstmals geerntet. Unter www.trueffelbaeume.ch können interessierte Gourmets zum Preis von 30 Franken pro Stück Burgunder Trüffelbäume zum Einpflanzen im eigenen Garten bestellen – oder die Patenschaft für einen oder mehrere Bäume übernehmen. Gesammelt werden die Trüffeln zwischen September und Januar.

 

Quellen:
• wikipedia.org
• Peter Barham «Die letzten Geheimnisse der Kochkunst»
• trueffelbaeume.ch