Monat: Februar 2016

Gesunder und tierleidfreier Schlaf mit zeitgemäßen Kissen und Bettdecken

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Wer sich für eine vegane Lebensweise entschieden hat, wird die Herausforderungen im alltäglichen Leben kennen. Lebensmittel sind mittlerweile eindeutig gekennzeichnet, Putzmittel und Kosmetik überwiegend auch. Wenn es um Bettwaren geht, entscheiden sich viele Verbraucher heute gegen Daunen und stattdessen für pflanzliche und synthetische Füllmaterialien. Bilder von schreienden Gänsen, denen die Daunen bei lebendigem Leib ausgerissen werden, lassen immer mehr Tierfreunde nach alternativem Bettzeug suchen. In Deutschland ist der Lebendrupf verboten und wird von zahlreichen Verbrauchern abgelehnt. Doch aufgepasst! Woher die Daunen wirklich stammen, können und wollen Bettwarenhersteller nicht garantieren. Erst 2013 kritisierte die Stiftung Warentest die mangelhafte Rückverfolgbarkeit von Daunen in Kissen und Bettdecken. Fazit: Der „Lebendrupf“ wird nicht ausgeschlossen. Pflanzliche und synthetische Füllmaterialien hingegen punkten nicht nur in Sachen Tierschutz, sondern bieten auch in Bezug auf Gesundheit, Pflege, Ökologie und Preis entscheidende Vorteile. Moderne pflanzliche und synthetische Füllmaterialien sind wärmend, leicht, atmungsaktiv und vor allem unschlagbar preiswert:

  • Synthetische Füllungen: Meist kommen bauschige Hohlfasern aus Polyester zum Einsatz, die ähnlich wie Daunen die Luft einschließen und dadurch kuschelig wärmend und isolierend wirken. Moderne Viskose ist eine ökologische Chemiefaser auf der Basis von Holzzellstoff. Viskosefasern wie Tencel oder Lyocell sind atmungsaktiv und wärmend. Sie lassen sich wie andere synthetisch hergestellte Fasern wunderbar bei 60°C waschen, ohne, wie die Daune, zu klumpen und an Qualität einzubüßen. Diese Füllungen für Kissen oder Bettdecken bieten Milben keine Nahrungsgrundlage und lassen sich leicht pflegen. Sie sind somit besonders für Hausstauballergiker geeignet.
  • Pflanzliche Füllungen: Ein weiterer Geheimtipp sind Bettwaren mit Kapok- oder Hanffüllungen. Die Kapokfasern stammen aus den Fruchtkapseln des tropischen Kapokbaumes und sind sehr leicht, elastisch, wärmend und atmungsaktiv. Hanf hat den geringsten ökologischen Fußabdruck aller Bettfüllungen und ist von allen Naturfasern am widerstandsfähigsten gegen Bakterien, Schimmel und Pilze. Hanf kann über 30 % seines Gewichts an Wasser aufnehmen und transportiert die Feuchtigkeit während des Schlafes optimal nach außen. Für Menschen, die stärker schwitzen, sind Füllungen aus Baumwolle, die auch in Bioqualität erhältlich sind, sehr gut geeignet. Naturlatex aus 100 % Naturkautschuk gehört zu den nachhaltigsten Materialen für Kissen, denn Naturlatex bietet eine ausgezeichnete Formbarkeit, gute Stützeigenschaften und die Möglichkeit zur problemlosen Reinigung. Naturbettwarenhersteller bieten Kissenfüllungen aus Hirse oder Dinkel an, die den Kopf hervorragend unterstützen und viel Feuchtigkeit aufnehmen können.

Quelle: Peta.de

Bild: Wolkenkissen,Hase, Baby-SchweinchenKinderbettdecke und Bezug von Ikea.

Mehr Infos findet ihr auch hier: Peta/Daunen

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Vegane Bettwaren Liste

Um euch die die Suche nach vegane Bettwaren zu erleichtern, haben wir eine Liste zusammengestellt, auf welcher ihr schnell geeignetes Produkt finden könnt:

-Mehr vegane Bio-Schlafsysteme (veganes Sortiment von Alnatura) findet ihr bsw. hier.

-Bio-Schlafsäcke für Babys& Kleinkinder bei Babymüller, hier, sowei andere Schalfsysteme/Kissenhier.

-Babytextilien von Ikea, hier.

-Vegan Kopfkissen im Test hier.

-Elsa Nackenkissen (Naturlatex) aus der Schweiz, zu kaufen bspw. hier.

(Info: Die Elsa Nackenkissen dürfen bis zu einer Woche probe-geschlafen werden; einfach in der Apotheke nach dem Angebot fragen)

-Hiersekissen Online kaufen, hier.

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Salienz-Effekt, Veganer und Nigerianer

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Stellen wir uns vor, dass gerade ein Kind an den Folgen einer Mangelernährung starb, alle Medien berichten darüber und es stellt sich heraus, dass die Eltern das Kind vegan ernährten. Was denken Sie?

Rolf Dobelli beschreibt in seinem Werk Die Kunst des klugen Handels folgendes Beispiel: Eine Bank wird überfallen, als die Täter gefasst werden, stellt man fest, dass sie aus Nigeria stammen. Obwohl keine Bevölkerungsgruppe überproportional Banken ausraubt, erklärt Rolf, verzerrt der Salienz-Effekt unser Denken. Schon wieder diese Ausländer, schon wieder diese Veganer.

Salienz ist in der Psychologie eine Auffälligkeit, ein hervorstehendes Merkmal, etwas, das besonders viel Aufmerksamkeit erhält. Viel mehr, als es eigentlich verdient. Kurz gesagt etwas, das ins Auge springt. Man kann es sich als Blitzlicht vorstellen, das alles andere überstrahlt und unser Denken blendet. Im ersten Beispiel ist es das Attribut vegan. Obwohl wir keine Ahnung haben, wie viele nicht-vegane Eltern ihre Kinder an den Folgen einer Mangelernährung verloren haben, neigen wir dazu Vorurteile zu bilden. Die negative Annahme, dass sich das Kind laut Presse vegan ernährte und dies vielleicht möglicherweise zum Tod führte, ist salient.Dass die meisten Eltern, die ihre Kinder vegan ernähren, sie gesund halten, ist für unser Denken nicht relevant.

Der Nobelpreisträger Daniel Kahneman und sein Kollege Amos Tversky fanden heraus, dass saliente Informationen beim Prognostizieren überbewertet werden. Und zwar spielt der Salienz-Effekt bei der Deutung von Vergangenem sowie auch beim reinen Spekulieren über die Zukunft eine entscheidende Rolle.

Veganer kennen sich mit Vorurteilen aus

Wer vegan lebt, trinkt keinen Alkohol, denken viele, oder ist auf jeden Fall spirituell und gar Aktivist. Sie kann nie ins Restaurant essen gehen oder eine Reise nach Malaysia machen. Im zweiten Beispiel sind es die Ausländer, die ständig nur Mist bauen und eine Bedrohung darstellen. Dass die meisten friedlich leben und eine Bereicherung für das Land sind, wird gerne vergessen.

Rolf Dobelli rät uns, nicht unserem ersten Impuls zu folgen, sondern mentale Energie zu sammeln, um gegen scheinbar offensichtliche Erklärungen anzukämpfen.

Und wie viele Nigerianer denken Sie gibt es, die keine Banken überfallen?

 

Die Leder Industrie

 

Die neusten Recherchen von Pete Undercover- Kameramann zeigen die an der Tagesordnung herrschende Brutalität den Tieren gegenüber. Und was für ein schrecklicher Arbeitsort für diese Menschen, genau gleich wie auf dem Schlachthof.

Bitte kauf kein Leder mehr. Tragt das alte aus und bei neuem Gebrauch entscheidet euch für eine lederfreie Variante oder eine Imitation:

Es gibt so viel toll neue Materialien die nachhaltig produziert werden- Nachhaltige Kleidungsstücke, Accessoires und Schuhe zu kaufen macht sinn!

Mit deiner bewussten Entscheidung kannst du etwas bewirken und für weniger Leid sorgen. Hier einige inspirierende Links zum Thema:

1. GOOD GUYS DON`T WEAR LETHER

2. Making Leather and Meat Better

3. Do You Know What You`r Wearing?

4. Winter is coming – und du suchst noch das passende Schuhwerk?

5. Bestell dir deine vegane Handtasche bei Vegangle

 

No Bones No Blood @ kitchen

 

Ital or I-tal (/ˈaɪtɑːl/ eye-tahl) is food often celebrated by those in the Rastafari movement. It is compulsory in the Nyabinghi mansion though not in the Twelve Tribes of Israel or Remi mansions. The word derives from the English word „vital“, with the initial syllable replaced by i.[1]This is done to many words in the Rastafari vocabulary to signify the unity of the speaker with all of nature. Rastafari derive their beliefs and morality from intense personal meditations and prayer, and therefore there is no single dogma of Rastafari belief.[2] Due to this emphasis on individual personal meditation in Rastafari, the expression of Ital eating varies widely from Rasta to Rasta, and there are few universal „rules“ of Ital living.

Rastafari

1897 flag of Ethiopia

The primary goal of adhering to an Ital diet is to increase Livity, or the life energy that Rastafari generally believe lives within all human beings, as conferred from the Almighty.[3] A common tenet of Rastafari beliefs is the sharing of a central Livity among living things, and what is put into one’s body should enhance Livity rather than reduce it. Though there are different interpretations of ital regarding specific foods, the general principle is that food should be natural, or pure, and from the earth; Rastafari therefore often avoid food which is chemically modified or contains artificial additives (e.g., colourflavourings, and preservatives). Some also avoid added salt in foods, especially salt with the artificial addition of iodine, while pure sea or kosher salt is eaten by some. In strict interpretations, foods that have been produced using chemicals such as pesticides and fertilizer are not considered ital.[4] Early adherents adopted their dietary laws based on their interpretation of several books of the Bible, including the Book of Genesis („Then God said, „I give you every Seed-bearing plant on the face of the whole earth and every tree that has fruit with seed in it. They will be yours for food.“ (Genesis 1:29)), the books of Leviticus and Deuteronomy. Along with growing dreadlocks and the sacramental smoking of ganja, observing a vegetarian diet is one of the practices early Rastafari adopted from Indian Hindu indentured servants living in Jamaica. Rastafari’s unofficial founder Leonard Howell, affectionately called „Gong“ and „Gyangunguru Maragh,“ though not of Indian descent, was fascinated with Hindu practices and was instrumental in promoting a plant-based diet in the Rastafari community of Pinnacle.

Quelle: Wikipedia hier.