Monat: Mai 2014

Vegane Molekularküche mit Rolf Caviezel

stickstofffertig

The vegan kitchen hat ein Kochkurs beim erfolgreichsten Molekularkoch der Deutschschweiz besucht. Acht kreative Gänge standen auf dem Menüplan. Es war ein sehr lehrreiches, spannendes und aromatisches Erlebnis. Unsere Empfehlung; Hingehen lohnt sich!

In diesem Kurs werden die Grundlagen der Molekularen Küche und deren Vorteile für die vegane Zubereitung von Gerichten vorgestellt. Verschiedenen Texturen der modernen Kochtechniken werden bewusst und sinnvoll eingesetzt. Schäume und Lüfte werden kreiert, Gemüse im Sous-vide hergestellt und als Abrundung wird flüssiger Stickstoff eingesetzt. Gemeinsam mit Rolf Caviezel stellen die Kursteilnehmer ein mehrgängiges Menü her. Ein Kurs bei dem es auch heiter zugeht, denn Kochen soll laut Caviezel auch Spass machen!

 

 
 

 dreifertig

Polenta in zwei Phasen mit geräuchtem Popcorn
 
 
zweifertig
Randensuppe mit Meersalzluft
 
 
fünffertig
Spargeln, Tomatenfilm mit Turbo Mayonnaise serviert
 
 
sechsfertig
Mango vom Grill auf gebratenen Süsskartoffeln, Basilikumöl mit Pinienkernen und gegrillte Kohlrabitranche aus dem Sous-vide
 
 
achtfertig
Erdbeerenball mit marinierten Erdbeeren und Pistazienstaub
 
siebenfertig
Apfelmus?!
 
 
 
Rolf Caviezel fertigRolf Caviezel bezeichnet sich selbst als Flexitarier oder Teilzeit-Vegetarier.In seinem neuen Kochbuch „Meine Veggie Küche“ 100 vegetarische und vegane Rezepte schreibt er, dass er Lust wecken will auf Neues. Darauf einfach mal etwas auszuprobieren und wenn dabei am Ende herauskommt, dass man sich ausschließlich vegetarisch oder vegan ernähren möchte, umso besser!

 

Die nächsten Kurse

27.06.2014 /  04.11.2014 / 19.02.2015
Von 18:30 – 22:30 Uhr
Migros Klubschule
Basel-Gundelitor
Jurastrasse 4
4053 Basel
230.00 CHF Kurskosten

 

 

Was ist Molekulare Küche?

Die Molekulare Küche befasst sich mit der Zusammensetzung von Stoffen, so widmet sie sich auch der naturwissenschaftlichen Betrachtung von Kochvorgängen. Ziele sind das Hinterfragen der klassischen Küche, Förderung der Esskultur, neue Gerichte erfinden oder Essen in eine andere Art zu verpacken. ¹

 

Rolf Caviezel wurde 1973 in St. Gallen geboren. Er absolvierte seine Kochlehre im Gastrocenter St. Gallen und arbeitete unter anderem im Grand Hotel Dolder (Zürich), im Quellenhof (Bad Ragaz) und im Suvretta House  (St. Moritz). Er schloss die Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich ab und liess sich zum Gastronomie-Koch Spital und Heim ausbilden. Inspiriert von den Molekular-Pionieren Ferran Adrià und Heston Blumenthal begann Rolf Caviezel sich mit der Molekulare Küche auseinander zu setzen. Mittlerweile zählt nun auch er zu den Pionieren und das nicht nur in der Molekularen Küche. Foodpairing, Aromapairing und Flavourpairing sind auch Bereiche für die sich der mehrmals ausgezeichnete Kochbuch-Autor interessiert und gleichzeitig mitentwickelt.

Am 9. August 2010, eröffnete er seinen ersten Betrieb in Grenchen „Station 1“, wo immer mittwochs ein veganes Menu zur Auswahl steht.

Die freestylecooking GmbH bietet Beratungen, Schulungen, vegane und nicht vegane Kochkurse an.

 

Quellen: ¹(http://www.kisag.ch/e/kisag/recipes/rolf-caviezel.html)

Vegane Pralinen vom Maître Chocolatier

gutfertig

 

The Vegan Kitchen hat sich auf der Suche nach veganen Pralinen gemacht und ist fündig geworden. Hier stellen wir euch drei Sorten vor.

 

Läderach

 

Pistache und Pave, heissen die leckeren Pralinen, die Läderach im Offenverkauf anbietet und vegan sind.

 

Pistache

pistache

Pistache-Marzipan in feinster dunkler Schokolade.

 

Pave

pavefertig

Ein Traum aus zartschmelzender Mandel-Gianduja bedeckt mit Kakaopulver.

 

Sprüngli

 

„Gianduia Rustica“ heisst die einzige Praline, die im Sprüngli vegan ist. Sie schmeckt köstlich und wird auch von Nicht-Veganer genossen.

Laut Aussage einer Mitarbeiterin ist die Nachfrage nach veganen Pralinen nicht sehr gross. Etwa zweimal in der Woche wird im Sprüngli nach veganen Produkten gefragt.

 

Gianduia-Rustica

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Herzhafte Haselnüsse aus dem Piemont, in der Steinmühle gemahlen, karamelisiert und mit Kakaopulver bestäubt.

 

Teuscher

 

Die Nachfrage nach veganen Truffes in der Confiserie Teuscher war leider sehr gering, daher beschloss die Confiserie die Produktion einzustellen.

 

teuscher

 

 

Schokolade und die Schweiz

Vor knapp 320 Jahren brachte ein Zürcher Bürgermeister die Schokolade aus Belgien in die Schweiz. Obwohl sie damals vom Stadtrat verboten wurde, denn sie galt als Aphrodisiakum, essen die Schweizer heute 12 Kilo Schokolade pro Person im Jahr. Damit halten sie den Weltrekord.