Monat: Februar 2013

Vegan Travel In Paris

 

Ein fünf Tage Kunststädte Trip in Paris hat uns zu richtigen vegan Gourmetorten geführt! Am ersten Abend waren wir im le potager du marais, wo mittlerweile  strikt nur noch alles in vegan zubereitet wird und alles rein biologisch. ein bisschen „Kupfer, Wolle, Bast“ war dann das ganze Ambiente, aber  rappelvoll war das Restaurant trotzdem und geschmeckt hat es vorzüglich! Am nächsten Tag waren wir zum Brunch im Soya, für uns ab sofort ganz klar: die beste „V-Adresse der Stadt“- das Buffet unübertreffbar  und sehr preiswert, beste Qualität. Es war so toll das wir am nächsten Tag gleich nochmals  zum Lunch kamen und Vorspeise, Hauptgang und Dessert mit Soja-Cappucino  bestellten- eine Glückseligkeit stellte sich da in diesem Soya Restaurant bei uns  auf Knopfdruck ein-in Paris definitiv unser Stamm-Lokal.

Soya Buffet

Soya Buffet

Lunch at Soya

Lunch at Soya

Lunch at Soy

Lunch at Soya

 

 

 

 

truly vegan kitchen love: the secondhand cookbook of Sandra Forster/ Germany

 

Sandra Forster hat zusammen mit Sarah Illenberger 2009 eine wunderbares Werkt auf den Kochbuch-Markt gebracht.

Die vegan kitchen hat bereits fast jedes Rezept aus dem Buch gekocht. Die spezielle Kombination aus Rapsöl und Agavensaft, welche immer wieder in den Gerichten aufgeführt wird, schmeckt uns besonders „veganistisch“ gut.

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Das Kochbuch ist  in der 1. Auflage vergriffen, eine Zweitauflagen mit einem simpleren Karton Cover sind jedoch weiterhin zu bekommen.

Wir empfehlen eine secondhand Ausgabe, wunderschön in Jute gefasst, zu bestellen hier.

The global food waste scandal – Tristram Stuart im Ted & die jungen Grünen

 

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Zahlreiche Studien und Untersuchungen belegen eine stetig zunehmende Verschwendung von Lebensmitteln. Diese erfolgt hauptsächlich an drei Stellen: Erstens durch Aussortieren von sogenannt ‚nicht-verwertbaren‘ Produkten, wie zum Beispiel Zweitklassengemüse[1], bei der Übergabe vom Produzenten an die Grossverteiler. Zweitens bei Produkten und Lebensmitteln, die bei den Grossverteilern am Abend im Laden zurückbleiben. Was nicht am nächsten Tag verkauft werden kann, wird im Normalfall in Containern entsorgt[2]. Drittens bei den Konsument/innen, wo viele Lebensmittel nicht zuletzt aufgrund abgelaufener Haltbarkeitsdaten[3] weggeworfen werden.



[1] Unter Zweitklassengemüse versteht man Gemüse, das nicht den Normgrössen von Grossverteilern entspricht. Ausschlaggebend sind dabei bspw Grösse, Krümmung, Farbe und Form der Produkte, die nicht dem Standard entsprechen und daher nicht verkauft, resp vom Produzenten übernommen werden. Gleiche bzw ähnliche Vorschriften gelten auch für Früchte, Eier und andere landwirtschaftliche Produkte.

[2] Nicht verkaufte Lebensmittel werden teilweise vergünstigt an Organisationen wie ‚Tischleindeckdich‘ weitergegeben oder recycled, ein grosser Teil wird aber entsorgt oder zu Biogas weiterverarbeitet.

[3] Abgelaufene Haltbarkeitsdaten bedeuten hierbei allerdings nicht, dass die Lebensmittel tatsächlich nicht mehr verwertbar sind, bspw bei Angaben wie ‚mindestens haltbar bis‘ oder einer stark vergrösserten Spanne zwischen ‚echtem‘ Ablaufdatum und dem (‚abgesicherten‘) Datum, das auf den Produkten angegeben wird.

 

Tristram Stuart: The global food waste scandal

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Tristram Stuart ernährt sich zusammen mit seiner Familie seit über 20 Jahren aus den Mülltonnen in England..

Die vegan kitchen hat sich die Übersetzung von Tristram Stuarts Buch „Für die Tonne, wie wir unsere Lebensmittel verschwende“  hier geholt.

Die Financial Times nannte sein Buch mit dem englischen Titel «Waste: Uncovering the Global Food Scandal» «eines der wichtigsten ökologischen Bücher der letzten Jahre».

Tristram Stuarts wurde ins Ted eingeladen; sein Referat hat es in sich, hört hier selbst!

 

Foodwaste Aktion: Gute Vorsätze fürs neue Jahr

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Auch die Partei der jungen Grünen haben sich den Foodwaste zum Thema im 2013 gemacht, schaut selbst hier.

 

& noch mehr* zum Thema

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*Die NZZ hat, nach ihrem oberflächlichen Artikel letzen Sonntag (Die Müllschlucker), einem tiefgründigen Beitrag online publiziert.

Hier geht es zum vollständigen Beitrag.

 

*Der Dokomentar- Film „Tast the wast“  lief im Kino Riff Raff; nun ist auch das passende Buch zum Film erschienen, mehr Infos dazu hier.

 

*«Frisch auf den Müll» Teil 4 – Unterwegs mit den Mülltauchern :Tele Top brachte einen ausführlichen 5 Teiligen Bericht über Lebensmittelabfälle,    unsere Patty war mit dabei, hier geht es zum Online Video (ab Minute 6:00, die Webpage ist vorsintflutlich, vorspulen geht hier nicht).

 

*Am dritten experimental social cooking workshop war die vegan kitchen, zusammen mit interessierten Teilnehmern, selbst beim containern: Unser Blog- Beitrag findest du hier.

 

Gastbloggerin im Vegankitchen-Team

 

Mit Sarah haben wir eine Beautyexpertin ins Boot geholt.

Sie ist bereits seit 9 Jahren als selbstständige Make-up Artistin tätig, schminkt und frisiert für Mode-Shootings, Werbeproduktionen, Events und berät Privatkundinnen in Sachen Schminktechniken und Produktewahl. Auf www.sarahsemrau.com gibt es einen Einblick in ihr Portfolio.

 

Nach dem Entdecken der veganen Ernährungsweise wurde Sarah schnell klar, dass sie den Konsum von tierischen Produkten auch in der Ausübung ihres Berufes nicht weiter unterstützen will. Sarah wird euch deshalb vegane Make-up und Pflegeprodukte vorstellen die nicht nur fair und ohne schädliche Inhaltsstoffe produziert wurden, sondern die auch halten was sie versprechen. Die Ladies unter euch, dürfen sich zudem auf Schminktipps und die neusten Beautytrends freuen!

Sarah Semrau

Sarah Semrau

Der Experimental Social Cooking Workshop Part 3

 

Three course menue from the 6th of febuary at OG9:

 

Appatizer:

Quinoa salat assorted with onions, tomatos, red-, green- and yellow- peperoni and steamed beans

 

Main Course:

Broccoli soup with home-made rosmary croutons and one slice of broccoli in beer-dough

 

Dessert:

Friut salat assorted with banana, grapes, appel, orange, mandarin, freh peppermint- leaves and vanilla

topped with home-made banana icecream

 

25 Personnen bereiteten aus gecontainerten Köstlichkeiten diesen kreativen drei Gänger am Abend vom 6 Februar im OG 9 zu, unglaublich was im „backyard“ vieler grossen Supermärkte alles so zu finden ist..

Das Thema Food Waste beschäftigt die vegan kitchen nun seit geraumer Zeit. Am 1. März wird im Rahmen der Z+ Veranstaltung an der Zürcher Hochschule der Künste das erste Mal für einen Tag lang das gratis Restaurant „good food for you, for free“ vorgestellt.

Ab 31. Mai, im Rahmen der Diplomausstellung der Zürcher Hochschuel der Künste, wird für ganze zwei Wochen an der Pfingstweidstrase 6 im 3 Stock

„good food for you, for free“ serviert, alles aus gecontainerten Lebensmitteln der Supermärkte im Raum Zürich.

 

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LUSH verzichtet auf Mikroplastik in allen Produkten – ihr Funkeln behalten sie trotzdem!

 

Ende Januar 2013, hat LUSH Fresh Handmade Cosmetics die Entscheidung verkündet, sämtliches Mikroplastik (Plastikglitzer) aus ihren Produkten zu entfernen. Diese Entscheidung wurde von Umweltschutzverbänden sowie Gruppierungen zum Schutz und Erhalt der Ozeane, namentlich der Marine Conservation Society und Surfers Against Sewage, gefeiert.

Hilary Jones, Ethikmanagerin bei LUSH sagt: „LUSH ist bekannt für die sprudelnden Badeprodukte und Kosmetika. Aber manches Glitzern und Funkeln der Produkte ist auf Mikroplastik-Glitzer zurückzuführen. Schon vor einigen Jahren hat LUSH angefangen, diesen Plastikglitzer durch neue Alternativen zu ersetzen, da die Verbreitung von Mikroplastik in der Umwelt Sorgen bereitet. Die Forschung hat sich weiter entwickelt und so kann LUSH weiterfunkeln ohne die Umwelt zu verschmutzen.

LUSH ist aufregend und lustig geblieben, auch wenn der Glitzer in den Badekugeln mit essbarem Schimmer, Reispapierkonfetti, Knallzucker, Zuckerdekorationen und sogar durch die Entwicklung von eigenen Konfetti aus dehydrierten Melonen, die LUSH mit der hauseigenen, palmölfreien Seifenbasis mischt, entfernt haben.

LUSH schätzt sich glücklich mit Surfers Against Sewage und der Marine Conservation Society zusammenzuarbeiten, vor allem im Bereich Plastikverschmutzung und Strandsäuberungsprojekte, sowie bei Kampagnen zur Förderung des öffentlichen Bewusstseins. Ihr unermüdliches Engagement hat LUSH dazu inspiriert schnell Alternativen zu Glitzer für die letzten, herausfordernden Produkte zu finden.

Über 50 % des Glitzers wurde in drei langjährig verkauften Bestsellern verwendet, daher musste LUSH sicherstellen, würdigen Ersatz dafür zu finden, um treue KundInnen nicht zu enttäuschen.

Durch Glitzer, der nun auf Agar basiert und durch andere umweltfreundliche, abbaubare Alternativen, die auf den Markt kommen, ist LUSH sehr glücklich endlich verkünden zu können, dass es nun möglich ist, in sehr naher Zukunft sämtlichen Plastikglitzer aus den Produkten zu entfernen, ohne auf Spass, Funkeln und Pepp verzichten zu müssen. Das Resultat wird KundInnen und UmweltschützerInnen gleichermassen erfreuen.“

Dr. Sue Kinsey, Senior Officer von der Marine Conservation Society im Bereich Verschmutzung sagt: „Mikroplastik wird zu einem echten Problem für die Meere. Die Entscheidung von LUSH auf Plastikglitzer zu verzichten, ist zukunftsorientiert und wegweisend für andere Firmen. Diese Entscheidung ist ein positiver Schritt der Firma, die die Botschaft deutlich verstanden hat und von der Bedrohung der Ozeane nicht kalt gelassen wird. LUSH sendet so auch eine klare Botschaft an die KonsumentInnen, die hoffentlich versuchen werden, auch in anderen Bereichen auf Alternativen zu Mikroplastik zurückzugreifen. Das ist ein grosser Schritt für die Zukunft und ich hoffe, dass sich andere Firmen daran ein Beispiel nehmen.“