Kategorie: Perfect World

Jede Art von Tiernutzung bedeutet Tierleid. Die Nutzung von Tieren ermöglicht dem Tiere keine Freiheit und Selbstbestimmung über ihr Leben, ihren Körper, ihre sozialen Beziehungen und über ihre Nachkommen. Sie sind gefangen in einem System, in welchem sie eine Ware sind. Die meisten Tiere, die auf die eine oder andere Weise durch Menschen genutzt werden, erleiden ausserdem einen frühzeitigen, gewaltsamen Tod.

Mythos Milch zum Tag der Milch

Wir sind nicht auf Milch angewiesen

Die grosse Mehrheit der Menschen weltweit verträgt im Erwachsenenalter keine Kuhmilch und lebt problemlos ohne. Auch zahlreiche VeganerInnen zeigen, dass es bestens milchfrei geht. Die Academy of Nutrition and Dietetics – die grösste Organisation von ErnährungsexpertInnen weltweit – sagt klar, dass eine Ernährung ohne Milchprodukte und andere tierische Lebensmittel für alle Lebensphasen geeignet ist und viele gesundheitliche Vorteile bietet.  

Kuhmilch ist für Kuhkinder

Kühe müssen geschwängert werden und kalben, damit sie Milch geben. Direkt nach der Geburt wird ihnen das Kalb weggenommen und in ein sogenanntes Kälberiglu gesteckt. Nach wenigen Monaten wird das Kalb für die Produktion von Kalbs- oder Rindfleisch getötet. Und auch die Mutterkuh wird geschlachtet, sobald ihre Milchleistung nachlässt. Bereits nach durchschnittlich 5 Jahren kommt eine Milchkuh in den Schlachthof, obwohl sie über 20 Jahre alt werden könnte.  

Stark ohne Milch

Eine pflanzliche Ernährung bietet viele sehr gute Proteinquellen – auch für HochleistungssportlerInnen. Einer der stärksten Männer Deutschlands, Patrik Baboumian, lebt vegan, nimmt weder Fleisch noch Milchprodukte zu sich. Genauso wie viele andere TopathletInnen ist er ein Beispiel dafür, dass es ohne Milch mindestens so gut

Unsere Knochen brauchen keine Milch

Immer wieder versucht uns die Werbung weiss zu machen, dass Milch starke Knochen gäbe. Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen jedoch, dass Milch keinen signifikanten Einfluss auf die Knochenqualität hat. Wer Milch trinkt, hat nicht stärkere Knochen. Wichtig für starke Knochen sind in erster Linie andere Faktoren: Genügend Bewegung (Sport), genügend Vitamin D sowie eine genügende Kalzium-Zufuhr. Immer wieder wird auf den hohen Kalziumgehalt der Milch verwiesen. Der Kalziumbedarf lässt sich jedoch problemlos aus pflanzlichen Quellen decken.  

Milch schützt nicht vor einem Vitamin-D Mangel

Das meiste Vitamin D beziehen wir durch Sonneneinwirkung über unsere Haut, rund 95%. Um die restlichen 5% der empfohlenen Tagesdosis zu sich zu nehmen, müssten Sie täglich 25 Liter Kuhmilch trinken – das entspricht (je nach Fettgehalt der Milch) zwischen 10.500 bis 16.000 kcal! Zudem: Wussten Sie, dass mehr als 60% der Schweizer Bevölkerung im Winter zu wenig Vitamin-D hat, unabhängig von der Ernährungsweise? Darum: Im Sommer reicht die Sonne – im Winter sollten alle supplementieren.

Übersicht pflanzliche Milchalternativen

In geschmacklicher Hinsicht bieten pflanzliche Milchalternativen sehr viel Abwechslung. Es lohnt sich allgemein verschiedene Marken auszuprobieren, Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Wer Pflanzendricks 1:1 anwenden möchte wie davor, sollte darauf achten, eine mit Calcium angereicherte Variante zu wählen. Angereicherte Sojamilch entspricht ernährungsphysiologisch am ehesten der Kuhmilch. 

Sorte Geschmack und Konsistenz Anwendungsgebiet Relevante Nährwerte
Sojamilch normalerweise eher neutral, cremig. Hier gibt es allerdings starke qualitative Unterschiede zwischen den Marken. Manche schmecken schlicht nach Tetrapack Cornflakes, Müesli, Kaffee Protein, Vitamin A, Eisen, Magnesium. Gibt es oft auch mit Calcium angereichert
Reismilch süsslich und eher dünnflüssig Cornflakes, Müesli, Kaffee Calcium, wenn damit angereichert
Kokosmilch starker Kokosgeschmack, süsslich, dickflüssig, cremig sämtliche asiatische Gerichte wie beispielsweise Curry-Reis Magnesium, Kalium, Calcium, Eisen
Mandelmilch Mandelgeschmack, cremig Pfannkuchen, Smoothies, Gebäck Vitamin E, B, Magnesium, Calcium, Eisen
Hafermilch süsslich, dünnflüssig Pfannkuchen, Smoothies, Gebäck
Haselnussmilch eher dünnflüssig, starker Haselnussgeschmack Pfannkuchen, Smoothies, Gebäck, warme Schokoladenmilch
Quinoa-Milch süss säuerlich, dünnflüssig Müesli, Smoothies, Pur

Quelle: Der ganze Text ist von der Veganen Gesellschaft Schweiz

Ungefährer Calcium-Gehalt von Lebensmitteln 

  • Kuhmilch 120 mg/100g
  • Mohnsamen 1460 mg/100g
  • Sesamsamen 783 mg/100g
  • Brennnesseln 713 mg/100g
  • Sonnenblumenkerne 360 mg/100g
  • Schwarzer Tee 302 mg/100g
  • Mandeln 252 mg/100g
  • Haselnüsse 226 mg/100g
  • Amaranth 214 mg/100g
  • Kresse 214 mg/100g
  • Grünkohl 212 mg/100g
  • Leinsamen 198 mg/100g
  • Brunnenkresse 180 mg/100g
  • Petersilie 179 mg/100g
  • Löwenzahn 168 mg/100g
  • Rucola 160 mg/100g
  • Paranüsse 132 mg/100g
  • Schnittlauch 129 mg/100g
  • Spinat 126 mg/100g
  • Mineralwasser bis 65 mg/100g

Quelle

Cruelty free eastern.

An Ostern werden wieder massenhaft Eier eingefärbt, „getuscht“ und auch verspeist. Milchschokoladen-Hasen füllen die Kaufhäuser bis zur Decke. Und auch das Baby-Lämmli als „Gitzi“ auf der Speisekarte im Restaurant läuft leider als Kassenschlager jede Ostern bestens. Das es auch anders geht zeigen beispielsweise zahlreiche vegane Oster-Schleckereien erhältlich im Alnatura oder im lokalen Bioladen. Wer mit seinen Kindern trotzdem Ostern feiern möchte, kann ja auch einmal Früchte mit einer harten Schale bemalen und im nu sind die Oster- Bananen geboren und bereit zum verstecken. Mehr dazu hier.

Hier noch vier Rezepte Tips für Ostern:

Osterküchlein

Fruity Flowers

Raw Eatsern Cheesecake

Home Made Chocolate Bunnies

Happy cruelty free eastern!

Shoe Cabinet

Natürlich werde ich immer wieder gefragt bei meinen öffentlich Auftritten, ob denn meine Schuhe auch frei von tierischen Inhaltsstoffen sind, sprich nicht aus Leder sind. Ja, ich ernähre mich nicht nur vegan seit 10 Jahren, sondern lebe vegan und da gehört das Tragen von Schuhen aus Kunstleder, Kork und Piñatex – ein lederähnliches Material aus den langen Fasern der Ananasblätter – dazu.

Ich habe aber dazumal meine alten Lederschuhe nicht weggeworfen, sondern ausgetragen bis zum bitteren Ende, bevor ich diese mit nachhaltig produzierten, veganen Schuhen ersetzt habe. Über diese Verfahrensweisen haben wir hier auf dem Blog schon einige Male berichtet:

In her Shoes

Die Leder Industrie

Making Leather and Meat Better

Mittlerweile besitze ich eine hübsche Sammlung von veganen Schuhen, welche alle vier Jahreszeiten hier in der Schweiz gut abdecken. Von Brave Gentleman bis Stella McCartney und No Animal Brand ist so alles zu finden in meinem Schuhkästchen. Inspirierende Namen wie Good guys don’t wear leather oder Cri de Coeur (Schrei des Herzens) oder auch Beyond Skin finde ich persönlich immer wieder super treffend und motivieren mich, diesen Weg weiterhin zu gehen, weil diese Labels immer innovative und coole Schuhe produzieren. Aus Erfahrung kann ich Euch berichten, dass vegane Schuhe viel länger halten, da sie immer wasserfest sind und auch in einem harten Winter mit Schnee und Salz auf den Strassen in guter Form bleiben.

Schuhbrands oben von links nach rechts: Ahimsa Shoes,  Cri de Coeur. Unten von links nach rechts Noah und Stella McCartney.

Hier auf dem Bild: Weiss Secondhand Stoff Stilettos, Ahimsa ShoesSydney Brown, Esprit,  Olsen HausAhimsa ShoesGood guys don’t wear leather.

Goldige Stilettos by Beyondskin.

Schuhkästchen by Ikea, hier und hier.

Weihnachtsguetzli-Rezept.

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Rezept «Ausstechende»

 

Zutaten

½ Vanilleschote

1 unbehandelte Zitrone (Bio)

250g Dinkelvollkornmehl

1TL Weinsteinbackpulver

100g Sonnenblumenöl

100g Reissirup

Mehl für die Arbeitsfläche

3 EL Rapsmargarine (oder eine ohne Palmfett)

1/2 TL Kurkuma

1 TL Reissirup (oder Agavendicksaft)

Backpapier für ein Blech

 

Herstellung

Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark herausschaben.

Die Zitrone heiss abwaschen, abtrocknen und die Schale dünn abreiben.

Das Mehl sorgfältig mit Backpulver, dem Vanillemark und der abgeriebenen Zitronenschale vermischen.

Das Sonnenblumenöl in einer grossen Rührschüssel mit dem Reissirup verquirlen.

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Die Mehlmischung dazugeben und alles zu einem glatten, weichen Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Backofen auf etwa 170°C vorheizen.

Den Teig portionsweise auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 4mm dick ausrollen und beliebige Figuren aus dem Teig ausstechen.

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In einer kleinen Schale die Margarine geben und zusammen mit dem Kurkuma und Reissirup kräftig vermengen.

Die Ausstecherle auf das Backblech legen, mit der Margarine-Mischung einpinseln und auf der mittleren Schiene im Backofen etwas 10 Minuten goldbraun backen. Die fertig gebackenen Plätzchen vorsichtig vom Blech nehmen und auf Kuchengitter abkühlen lassen.

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Traditionelle Weinachtsgutzli-Rezepte leicht „veganisieren“.

Hier einige Tipps:

  • Eigelb: 1 Ei kann durch 2 EL gemahlene Leinsamen oder Flohsamen vermischt mit 3 EL Wasser ersetzt werden. Aus Maisstärke und Lupinenmehl, Mandelpüree vermischt mit Wasser oder mit Wasser verrührtes Stärke- oder Sojamehl kann ein tolles Ei-Ersatz-Pulver hergestellt werden. Ausserdem können auch Bananen zum Binden verwendet werden.
  • Eiweiss: Apfelmus oder frisch geraffelte Äpfel empfehlen wir für die Luftigkeit eines Gebäcks, oder warum nicht gleich mit Aquafaba experimentieren? Zu Aquafaba findet ihr alles hier.
  • Butter: Rapsöl oder Rapsmargarine (Palmöl-Frei).
  • Gelatine: Its simple; Agar-Agar.
  • Honig: Agavendicksaft, Ahornsirup, Birnel, Apfeldicksaft, Kokosnussblütenzucker, Trockenfrüchte, Rohrohzucker (Panela/ Muscovado), Stevia oder Birkenzucker.
  • Milch:  Kokos- , Hafer-, Dinkel-Haselnuss-, Quinoa-, Amarant-,  Mandel-, Reis- oder Hirsenmilch.

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Bilderlegende:  Ausstechformen und Kinder- Wallholz von IKEA.

Tattoos for Charity @ The Vegan Market

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An dem ersten Vegan Market in Zürich im EWZ wage ich mich an ein Charity Projekt: Tattoo for Charity soll Mensch und Tier zur Weihnachtszeit unterstützen: Der vollumfängliche Gewinn jedes gestochenen Tattoos an The Vegan Market Zürich (2-4Dez 2016) geht zur Hälfte an die Schweizerische Flüchtlingshilfe und zur anderen Hälfte an das Lebenshof-Projekt Hoffnarr .Mit diesem Charity Projekt will ich die vegan Lebensweise thematisieren: Ich stelle Mensch und Tier auf die selbe Ebene.

Uns hier sind die Künstler, für 3 Tage, jeweils ein/eine KünstlerIn:

sinchiliendo

Für Freitag von 11: 30-21Uhr bei  Sinchi
Mehr Infos zu Sinchis Arbeit auf www.sinchiliendo.com
filipgauracandra
Für Samstag kommt Filip Gauracandra
Mehr Infos zu Filip`s Arbeit „OM TATT SAT“ auf Instagram hier
Und seiner Page hier.
kimrossini
Für Sonntag 10:00-18Uhr bei Kim per Email an

Mehr Infos zu der Arbeit von Kim auf www.kimrossini.ch

Terminvereinbarungen bis zum 30.11!
www.theveganmarket.ch 2-4 Dezember im EWZ Zürich, Tramstrasse 35, 8050 Zürich

My new vegan Cookbook Corner

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Gegen trostlose Regentage hilft es, sich eine gemütliche Leseecke einzurichten, um mit einem guten veganen Kochbuch und diversen frischen Sommer-Beeren das Wetter zu überstehen.

Dabei muss man nicht gleich aus seinem Wohnzimmer eine Bibliothek machen, für die eigenen Buchecke ist auch in einer kleinen Wohnung Platz.

Kleine Nischen und Winkel bieten sich meist dafür an, um daraus eine gemütliche Ecke zu machen. Wichtig ist es jedoch sicher dass genügend Licht vorhanden ist. Idealerweise ist ein Fenster in der Nähe, das ausreichend Sonnenlicht hereinlässt..

Ich besitze mindestens fünfzig vegane Kochbücher

dazu kommen auch ein weiteres duzend vegetarische Kochbücher.

Zusätzlich habe ich weitere Standart Lektüre zur Vegan-Thematik wie das Buch von Jonathan Safran Foer „Tiere essen“ oder T. Colin Campbell und Thomas M. Campbell mit „China Study“ bei mir zu Hause.

Ich habe aber auch Bücher zum Thema „Kochen und Kunst„,  „Kochen und Aktivismus„, „Kochen und Frauen“ „Kochen und Feiern„.

Aber leider lagen meine schönen Bücher seit längerem nach unserem Umzug unehrenhaft am Boden.

Es war Zeit ihnen ein edles Lese-Plätzchen zu geben:

Besonders gut für eine Leseecke sei ein Platz in Fensternähe geeignet. Schon viele Leseforscher haben anscheinend festgestellt, dass ein gutes Buch und der schweifende Blick aus dem Fenster einfach zusammengehören, damit die Fantasie noch besser angeregt werden kann.. Deshalb habe ich mich für unser schönstes Fenster entschieden, wir besitzen in unserer Wohnung nämlich einen Fenstererker! Übrigens sollte der Sitzplatz so eingerichtet werden, dass man nicht frontal zum Fenster sitzt, denn sonst liegt das Buch im Schatten.

Hier könnt ihr das Resultat beim anklicken der Bilder in Gross sehen:

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Alle Stoffe von IKEA & das Thema der Nachhaltigkeit bei Ikea gleich hier.

 

Schluss mit Etikettenschwindel!

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Die Werbung und die tatsächliche Tierhaltung klaffen weit auseinander. Das zeigen  die neusten Recherchen von Tier im Fukus: Schweine-Report oder Die Ware Huhn.

Durch die Diskrepanz zwischen Schein und Sein werden die KonsumentInnen getäuscht. Dies verhindert eine mündige Wahl an der Fleischtheke. Anders bei einer realistischen Abbildung der Haltungsbedingungen. Erst so können die KonsumentInnen eine bewusste Entscheidung treffen.

Die Tierrechtsorganisation tier-im-fokus.ch (TIF) sowie die Petitionäre fordern den Bund auf, wahrheitsgetreue Fotos der Haltungsbedingungen auf den Verpackungen von Fleisch und Fleischerzeugnissen abzudrucken.

Hier geht es zur Petition.