Kategorie: Schlemmer Atlas

Neni Testing im 25 Hours Hotel.

Im neuen Neni Restaurant im 25 Hours Hotel an der Langstrasse wurden wir eingeladen, das Balagan Vegan Style (einmal quer vegan durch Mezze, Hauptgänge und Desserts) zu testen. Unzählige Teller mit leckeren veganen Kreationen aus der nordafrikanischen sowie asiatischen- Küche kommen bunt gemischt auf unseren Tisch. Balagan bedeutet übrigens übersetzt: Sympathisches Chaos. Am meisten Spass macht das Geniessen natürlich zu zweit und so teilte ich die feinen Speisen praktischerweise gleich mit meinem liebenswerten Fotografen Roland Soldi.Fast alle Gerichte werden zuerst im Josper Ofen geräuchert, bevor sie weiterverarbeitet werden. Mehr zum Josper Ofen hier. Zum Apéro genossen wir ein Babaganoush (Libanesische Spezialität: Püree aus Auberginen) serviert mit NENI‘s Pitabrot. Dazu empfiehl uns der Kellner einen trocken Riesling aus Deutschland namens Just.Die Softdrink-Auswahl ist übrigens riesen gross und NENI’s hausgemachter Eistee sehr empfehlenswert! Auch die Produkte auf der Spirituosekarte scheinen bewusst gewählt zu werden, so stammen die Weine alle aus Europa mit Ausnahme des Libanons, was ja zum Neni Food ganz gut zu passen. Auch der Kellner versicherte mir, dass das beste Olivenöl im Umkreis von 20 km extra für das NENI an der Langstrasse ausfindig gemacht wurde. Umso weniger verstand ich dann, warum auf der Menükarte stand, dass das das Lamm aus Australien oder  aus Neuseeland kommt und die Crevetten aus Vietnam! Da bekanntlicherweise bis heute in der Schweiz das Gemüse nicht deklariert werden muss, woher es kommt, bin ich mir auch nicht mehr so sicher, wie nachhaltig den unser veganes Balagan wirklich war.Das vegane Balagan bestand aus Fatoush, Mashawsha, Kichererbsensalat mit Har Bracha Tahina und vielen frischen Kräutern und Nuriel’s Favorite Falafel mit Har Bracha Tahina Zhug. Hinten im Bild des veganen Balagan zu sehen: Curry-Mango-Humus, Süsskartoffel aus dem Ofen mit gerösteten Mandeln und Rucola-Spinatsalat mit Zitrusvinaigrette. Sowie das Muhammara, eine syrische Spezialität aus im Ofen gerösteten roten Peperoni, Baumnüssen und Granatapfelsirup. Dazu wurde uns erneut NENI’s Pita Brot serviert.Fatoush: Orientalischer Brotsalat mit Datteltomaten, Radieschen, Kefen, Kohlrabi, Sumak und Kräutern.Sabich ist eine Streetfoodspezialität aus Tel Aviv. Gebackene Aubergine, Humus, Tomatensalsa, Har Bracha Tahina mit Amba (vegan ohne Ei) auf Laffabrot.Meine Favorit waren die karamellisierten Auberginen mit Ingwer, Chili und geröstetem Sesam auf japanischem Reis.Zum Dessert gab es dann für uns ein karamellisiertes Ananas-Carpaccio mit Chilifäden und Olivenöl. Das Spezielle an dem hauchdünn geschnittenen Ananas-Carpaccio war, dass auch hier die Ananas davor mehrere Stunden im Jasper Ofen geräuchert wurde. So einen Jasper Ofen, versicherte uns der Kellner, habe bis jetzt nur noch ein anderer Gastronom in der Stadt Zürich! Der Ofen imponierte mir, vor allem weil ich mir Gedanken machte, wie viele andere leckere, vegane Gerichte darin gebacken und geräuchert werden könnten, jenseits vom Fleisch.NENI – das sind die Anfangsbuchstaben der Vornamen von Nuriel, Elior, Nadiv & Ilan Molcho – die vier Söhne von Haya Molcho – das Akronym spiegelt die Philosophie von ihrer Familie wieder, da die Familie ein wesentlicher Teil ihres Lebens ist. Gegessen wird immer an einem grossen Tisch mit der ganzen Familie und vielen Freunden. Und genau nach diesem Prinzip ist das NENI aufgebaut.

Beitrag von Lauren Wildbolz

Fotos von Roland Soldi

 

NENI Zürich / 25HOURS HOTEL, Langstrasse 150, 8004 Zürich, Neni Webpage

 

 

DIE VEGANE ERNÄHRUNGSPYRAMIDE

Alle kennen sie, aber die Empfehlungen der Ernährungspyramide tatsächlich umzusetzen, tun sich viele Menschen schwer – sowohl Veganer als auch Omnivoren. Eine ausgewogene Ernährung unter- stützt im Kindesalter Wachstum und Entwicklung und im Erwachsenenalter die Aufrechterhaltung komplexer Stoffwechselvorgänge, und im besten Fall kann die Ernährung sogar Prävention von Krankheiten bedeuten. Auch für Veganer gelten grundsätzlich die gleichen Empfehlungen wie für alle anderen. Natürlich mit speziellem Augenmerk auf die Gruppe der Proteine, die sich in tierischer oder pflanzlicher Herkunft unterscheiden und die Veganer bewusst weglassen und ersetzen.

Jeder kann sich jeden Tag vegan mit allen Nährstoffen versorgen, wobei allerdings Vitamin B12 supplementiert werden muss. Als ein einfaches und alltagstaugliches System zur Orientierung hat sich die Ernährungspyramide erwiesen. Das Modell verbildlicht, wie eine ausgewogene und gesund- heitsfördernde vegane Ernährung aussieht, sodass sich theoretische Ernährungsempfehlungen in praktisches Essverhalten umsetzen lassen. Mithilfe des Modells lässt sich das eigene Ernährungs- verhalten prüfen und verbessern – ganz ohne Abwiegen, Kalorienzählen oder Nährstoffberech- nungen. Sodass man am Ende mit allen Makro- nährstoffen (Kohlenhydrate, Protein und Fett) und allen Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe) versorgt ist und vor ernährungsmitbedingten Krankheiten bestmöglich geschützt ist.

Das Prinzip der veganen Ernährungspyramide ist einfach: Sie besteht aus fünf Ebenen mit ins- gesamt sechs Lebensmittelgruppen. Bei der Bewertung und Einordnung der einzelnen Lebensmittel stehen meist eine geringe Energie- und eine hohe Nährstoffdichte im Vordergrund. Nahrungsmittel, die weiter unten stehen, können somit reichlich verzehrt werden. Je weiter oben Lebensmittel zu finden sind, desto weniger davon sollte durchschnittlich im täglichen Speiseplan zu finden sein. Sie sind (bis auf jene der fünften Ebene) allerdings dennoch wichtig für die Nährstoffversorgung.

Das Ziel ist also, Lebensmittel in entsprechender Qualität und Menge aus den einzelnen Gruppen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander zu sich zu nehmen. Die Zusammenstellung der einzelnen Mahlzeiten und die Verteilung über den Tag hinweg können dann ganz nach persön- lichem Geschmack, Gewohnheiten und individu- ellem Energiebedarf erfolgen.

 

BASIS: GETRÄNKE

Die Grundlage einer gesunden veganen Ernährung bildet eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Empfohlen sind Wasser und andere alkoholfreie, kalorienarme Getränke wie Kräuter- und Früchte- tees oder gut verdünnte Saftschorlen.

 

EBENE 1: GEMÜSE UND FRÜCHTE

Der reichliche Verzehr von Obst und Gemüse ver- ringert nachweislich das Risiko von Herz-Kreis- lauf-Erkrankungen und Krebs. Der Grund: Sie sind ideale Lieferanten von Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzeninhalts- stoffen, die noch dazu entzündungshemmende und krebsvorbeugende Wirkung haben. Nebenbei sorgen Gemüse und Obst bei niedrigem Energie- gehalt für eine gute Sättigung. Ein großer Teil des Obsts und Gemüses sollte unerhitzt und frisch ver- zehrt werden sowie möglichst saisonal, regional und aus biologischem Anbau sein.

 

EBENE 2: GETREIDE UND KARTOFFELN

Getreide, Pseudogetreide, Reis, Mais oder Kartof- feln (insbesondere Vollkornprodukte), liefern wichtige Mineralstoffe und Vitamine, Ballaststoffe sowie komplexe Kohlenhydrate. Getreide und Kartoffeln stellen in der veganen Ernährung zudem wichtige Proteinlieferanten dar. Stark gezuckerte Frühstücksflocken, Müsli- mischungen und Müsliriegel zählen aufgrund des hohen Zucker- und Fettgehalts übrigens zu den Süßigkeiten der Ebene 5.

 

EBENE 3: PFLANZLICHE PROTEIN- PRODUKTE, NÜSSE UND SAMEN

Hülsenfrüchte sind wichtige Proteinlieferanten. Neben unverarbeiteten Bohnen, Erbsen und Linsen können auch gering verarbeitete Sojaprodukte wie fermentierter Tofu und Tempeh, Sojadrinks und -joghurts zur Proteinversorgung beitragen. Stärker verarbeitete Fleischalternativen, beispielsweise aus reinem Weizenprotein (als Seitan bekannt), Lupinenprotein oder reinem Sojaeiweiß sollten hingegen nur in geringen Mengen verzehrt oder am besten ganz gemieden werden. Nüsse und Samen liefern neben Protein auch wichtige Vitamine und Mineralstoffe und sind reich an essenziellen Fettsäuren (aufgrund des hohen Energiegehalts sollten sie täglich, aber in Maßen verzehrt werden).

 

EBENE 4: ÖLE, FETTE UND SALZ

Der Verzehr von Streich- und Bratfetten, hoch- erhitzten Ölen, fettreicher Pflanzencuisine oder veganer Mayonnaise sollte insgesamt vermieden werden. Stattdessen lieber naturbelassenen Ölen den Vorzug geben. Zu empfehlen sind vor allem Leinsamen-, Raps-, Hanf-, Soja-, Algen- und Walnussöl, da sie reich an Omega-3-Fettsäuren sind. Meersalz mit jodhaltigen Algenzusätzen oder jodiertes Speisesalz dienen als gute Jodquelle und sollten ausschließlich verwendet werden. Auch Algen mit mittlerem Jodgehalt (z. B. Norialgen oder Spirulina-Mikroalgen) können regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.

 

EBENE 5: SÜSSIGKEITEN, KNABBEREIEN

Süßigkeiten, Schokolade, Kuchen und Gebäck, Chips, Pommes frites, aber auch Fertiggerichte, Limonaden, Energydrinks oder gezuckerte Frühstückszerealien gehören zu den Extras. Sie sollten möglichst selten, in kleinen Mengen und bewusst genossen werden.

 

ANMERKUNG

Die Amerikanische Gesellschaft für Diätetik
und Ernährung und der Verband kanadischer Ernährungswissenschaftler äußerten sich bereits 2003 wie folgt: »Gut geplante vegane und andere Formen der vegetarischen Ernährung sind für alle Phasen des Lebenszyklus geeignet, einschließlich Schwangerschaft, Stillzeit, frühe und spätere Kindheit und Adoleszenz.« Diese Aussage wurde später auch von anderen bekräftigt.*

*Quelle: Peta Deutschland; Langley 1999; Clements 2008; Klaper 2007; Dr. med. Janna Scharfenberg, VEGAN LOVE von Lauren WIldbolz, AT Verlag

Cruelty free eastern.

An Ostern werden wieder massenhaft Eier eingefärbt, „getuscht“ und auch verspeist. Milchschokoladen-Hasen füllen die Kaufhäuser bis zur Decke. Und auch das Baby-Lämmli als „Gitzi“ auf der Speisekarte im Restaurant läuft leider als Kassenschlager jede Ostern bestens. Das es auch anders geht zeigen beispielsweise zahlreiche vegane Oster-Schleckereien erhältlich im Alnatura oder im lokalen Bioladen. Wer mit seinen Kindern trotzdem Ostern feiern möchte, kann ja auch einmal Früchte mit einer harten Schale bemalen und im nu sind die Oster- Bananen geboren und bereit zum verstecken. Mehr dazu hier.

Hier noch vier Rezepte Tips für Ostern:

Osterküchlein

Fruity Flowers

Raw Eatsern Cheesecake

Home Made Chocolate Bunnies

Happy cruelty free eastern!

Experimentelle Gastronomie im Museum Rietberg

Am 2. und 3. Juni 2017 präsentiert Steinbeisser im Sommerpavillon des Museum Rietberg ein kulinarisches Ereignis der ganz besonderen Art: die „Experimentelle Gastronomie“. Sternekoch Fabian Spiquel, Chefkoch des mit einem Michelin-Stern und 15 Gault-Millau-Punkten ausgezeichneten Restaurants Maison Manesse in Zürich, serviert ein rein pflanzliches Menu mit biologischen Produkten aus der Region. Als Inspiration dient ihm die aktuelle Ausstellung „Osiris – Das versunkene Geheimnis Ägyptens“, die sagenhafte Geschichten erzählt und von sensationellen Funden aus den Tiefen des Mittelmeers berichtet. Passend zum aussergewöhnlichen Ambiente und dem kulinarischen Genuss werden Besteck, Teller und Schalen künstlerisch interpretiert. Der Abend ist ein Gesamterlebnis, das Gastronomie, Kunst und Natur spannend vereint.

Die veganen Kreationen von Sternekoch Fabian Spiquel 
Fabian Spiquel ist ein kulinarischer Innovator, der leidenschaftlich experimentiert, stets auf der Suche nach ungewöhnlichen und überraschenden Geschmackskombinationen. Die Küche ist für ihn ein kreativer Spielplatz mit unbegrenzten Möglichkeiten. Er durchstreift den Globus auf der Suche nach gesunden und geschmacklich herausfordernden Seltenheiten. Für den Anlass im Sommerpavillon des Museum Rietberg verwendet er ausschliesslich pflanzliche Zutaten aus biologischem und biodynamischem Anbau aus den angrenzenden Regionen der Schweiz sowie aus Deutschland, Österreich und Frankreich. Die Weinbegleitung ist das Werk von Jean-Denis Roger, Sommelier der Maison Manesse.

Details und Reservierung

Preis: 6-Gänge Menu mit Wein- oder Saftbegleitung CHF 275.

Termine: Freitag 2. und Samstag 3. Juni 2017, Beginn 19:00 Uhr.

Ort: Im Sommerpavillon, Museum Rietberg, Gablerstrasse 15, 8002 Zürich.
Wir empfehlen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, weitere Informationen finden Sie hier.

Reservierung: Reservierung per E-Mail an: info@steinbeisser.org
Das Steinbeisser Team berücksichtigt auch gerne Nahrungsmittel-Allergien und -unverträglichkeiten. Bitte geben Sie diese bei der Reservierung an.

Happy Valentine.

The Valentine Green Smoothie Bowl

Rezept

1 Stk. Bio-Birnen, gut gereift

1 Hand-voll Bio-Spinat1 Hand-voll Bio-Federkohl

1 TL Bourbon-Vanille Samen, getrocknet Wasser

einige Blätter Pfefferminze, frisch

1 Prise Prise Spirulina Pulver

3 Stk.  Essbare Rosen (Globus oder Bio aus dem Garten)

1 EL Chiasamen

10 g Kokosnussraspeln, gemahlen

10g Sesam, ungeschält

Zubereitung für 1 Bowl

Eine Bowl bereit stellen. Alle frischen Zutaten mit kaltem Wasser gut abspülen. Die Birne halbieren. Jeweils eine Hälfte der Frücht in den hochleistungsstarken Mixer geben, Spinat, Federkohl, die hälfte der Pfefferminze und die Vanille zusammen mit dem Wasser ca. 90 Sekunden auf höchster Stufe mixen lassen. Der Smoothie sollte jedoch nicht warm werden.Unterdessen die andere Birnen-Hälften in Mundgerechte Stücke schneiden und in die bereitgestellte Bowl geben. Den grünen Smoothie- Mix in die Bowl einfliessen lassen und mit den restlichen Zutaten dekorieren. Mit einem Suppenlöffel geniessen.

Kochkurse. Neu im Vier Linden.

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Die vegan kitchen veranstaltet ihre Kochkurse neu im Vier Linden am Hottingerplatz in Zürich. Sei Koch und Gast zugleich bei einem Kochkurs geleitet von Lauren Wildbolz. Gekocht wird in der Vier Linden-Gastroküche, zum gemütlichen Essen und Plaudern gehen wir einen Stock hinauf ins Imbisscafé. Einiges bleibt beim Alten. Nur Bio-Zutaten gelangen in die Töpfe. Einen grossen Teil der Zutaten beziehen wir von und über Vier Linden.

Premiere mit dem vegan kitchen Kochkurs «passion»

Du bist Feuer und Flamme fürs Kochen und willst vegane Gerichte kochen lernen mit dem gewissen Schmeckxtra? Lauren Wildbolz zeigt dir wie du dein Foodrepertoire um raffnierte, köstliche Kreationen erweiterst. Den Appetit aufs Kochen regen wir mit einem nahrhaften Theorieteil an. Dann bereiten wir zusammen ein mehrgängiges Menü zu. Nach dem Kochvergnügen geben wir uns dem Essvergnügen hin und wer mag, trinkt dazu roten und weissen Wein.

Vier Linden. Die kleine Feinschmecker-Meile.

Das vier Linden ist eine Zürcher Institution. VeganerInnen pilgern zur Mittagszeit zum Traîteur, das unter der Führung von Aris Gutzmann die Geschmacksnerven besonders gut umsorgt. Gleich nebenan lockt das Reformhaus mit vielen tollen Produkten und eine Türe weiter befindet sich das Imbisscafé und die Bäckerei. Von der Philosophie können wir nur ein Loblied singen. Vier Linden legt grossen Wert auf die schonende Verarbeitung ihrer Produkte, die sie möglichst in Handarbeit herstellen. Hilfs- und Konservierungsstoffe sind ihnen ein Garaus. Erzeugnisse  aus biologisch-dynamischem Anbau werden bevorzugt.

 

 

 

 

 

 

Weihnachtsguetzli-Rezept.

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Rezept «Ausstechende»

 

Zutaten

½ Vanilleschote

1 unbehandelte Zitrone (Bio)

250g Dinkelvollkornmehl

1TL Weinsteinbackpulver

100g Sonnenblumenöl

100g Reissirup

Mehl für die Arbeitsfläche

3 EL Rapsmargarine (oder eine ohne Palmfett)

1/2 TL Kurkuma

1 TL Reissirup (oder Agavendicksaft)

Backpapier für ein Blech

 

Herstellung

Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark herausschaben.

Die Zitrone heiss abwaschen, abtrocknen und die Schale dünn abreiben.

Das Mehl sorgfältig mit Backpulver, dem Vanillemark und der abgeriebenen Zitronenschale vermischen.

Das Sonnenblumenöl in einer grossen Rührschüssel mit dem Reissirup verquirlen.

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Die Mehlmischung dazugeben und alles zu einem glatten, weichen Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Backofen auf etwa 170°C vorheizen.

Den Teig portionsweise auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 4mm dick ausrollen und beliebige Figuren aus dem Teig ausstechen.

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In einer kleinen Schale die Margarine geben und zusammen mit dem Kurkuma und Reissirup kräftig vermengen.

Die Ausstecherle auf das Backblech legen, mit der Margarine-Mischung einpinseln und auf der mittleren Schiene im Backofen etwas 10 Minuten goldbraun backen. Die fertig gebackenen Plätzchen vorsichtig vom Blech nehmen und auf Kuchengitter abkühlen lassen.

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Traditionelle Weinachtsgutzli-Rezepte leicht „veganisieren“.

Hier einige Tipps:

  • Eigelb: 1 Ei kann durch 2 EL gemahlene Leinsamen oder Flohsamen vermischt mit 3 EL Wasser ersetzt werden. Aus Maisstärke und Lupinenmehl, Mandelpüree vermischt mit Wasser oder mit Wasser verrührtes Stärke- oder Sojamehl kann ein tolles Ei-Ersatz-Pulver hergestellt werden. Ausserdem können auch Bananen zum Binden verwendet werden.
  • Eiweiss: Apfelmus oder frisch geraffelte Äpfel empfehlen wir für die Luftigkeit eines Gebäcks, oder warum nicht gleich mit Aquafaba experimentieren? Zu Aquafaba findet ihr alles hier.
  • Butter: Rapsöl oder Rapsmargarine (Palmöl-Frei).
  • Gelatine: Its simple; Agar-Agar.
  • Honig: Agavendicksaft, Ahornsirup, Birnel, Apfeldicksaft, Kokosnussblütenzucker, Trockenfrüchte, Rohrohzucker (Panela/ Muscovado), Stevia oder Birkenzucker.
  • Milch:  Kokos- , Hafer-, Dinkel-Haselnuss-, Quinoa-, Amarant-,  Mandel-, Reis- oder Hirsenmilch.

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Bilderlegende:  Ausstechformen und Kinder- Wallholz von IKEA.

Herbstdessert. Kürbis-Kaki-Créme.

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Rezept «Kürbis-Kaki-Creme»

(6-7 Portionen)

Zutaten

1 Butterkürbis

4 Vaniglia-Kaki, geschält

1/2 TL Raw-Vanille, getrocknet

5-6 Medjool Datteln, entkernt

Zubereitung

  1. Den Buttrekürbis in kleine Stücke schneiden und entkernen. Die Kürbisstücke 15 Minuten im Dampfsieb dämpfen und danach mit kaltem Wasser abspülen.
  2. Bei allen Kürbisstücken die Schale entfernen.
  3. Alle Zutaten im hoch leistungsstarken Mixer 1-2 Minuten pürieren.
  4. Im Kühlschrank für 30 Minuten kalt stellen und in einem kleinen Gefäss zusammen mit schwarzer Schokolade servieren.

Mehr zur Vagnila-Kaki: Kakibaum