Kategorie: Publikationen

Das neue Programmheft ist da!

forum_für_zeitgemässe_ernährungDie auserlesensten vegan und bio Kochkurse gibt es weder in der MirgosKlubschule noch im Hiltle.

Die auserlesensten Kochkurse für den edlen Gaumen gibt es im neuen Programheft vom Forum für zeitgemässe Ernährung, leider finden die meisten Kurse in Basel statt- für Nicht-Zürcher vielleicht natürlich auch etwas näher?

Wir haben jedenfalls aus dem vegetarischen Kochkurs-Programm drei vegane Perlen für euch heraus gesucht und stehen euch auch den Kurs vor wo wir selbst vertreten sind.

 

Sa 23. 4. 16

Die grünen Wilden – Kulinarische Gesundheitsvorsorge // Arlesheim // Wildkräuterwanderung im Frühling

Wildkräuter und erste Frühblüher harmonieren gut mit der natürlichen
Getreideküche und liefern wertvolle Inhaltsstoffe für die Gesundheit. Also
auf in naturbelassene Wiesen und Wälder! Dorisa Winkenbach führt uns
dorthin und leitet uns beim Entdecken von Wildpflanzen an. Wir befühlen
sie, wir riechen und schmecken sie. So bestimmen wir unsere Entdeckungen
und lernen, sie voneinander zu unterscheiden. Nach der Entdeckungsreise
geht’s ab in die Küche. Dort bereiten wir zusammen ein Wildkräutermenu
zu. Sie erfahren dabei Wichtiges und Wissenswertes zur Verwendung,
Menge, Kombination und zur Heilwirkung von Wildpflanzen. Zudem erhalten
Sie Rezepte für vegetarische oder vegane Mahlzeiten, praktische
Tipps und Anregungen. Hier gibt es Raum für alles – nicht zuletzt auch für
Geselligkeit, wenn wir als Krönung des Tages gemeinsam geniessen, was
uns die Wilden bescheren.

Zeit: 9.30-17 Uhr
Ort: Arlesheim
Kosten: Fr. 130.-, Für Mitglieder des Forum für zeitgemässe Ernährung nur Fr. 110.-

Leitung: Dorisa Winkenbach ist Wildpflanzenkennerin, schreibt Bücher und arbeitet künstlerisch.

Anmeldungen hier.

 

Mo 27.06.16

Tofu, Seitan und Tempeh // Basel // Kochkurs

Tofu, Seitan und Tempeh sind mehr als eine Alternative zu Fleisch: Sie bereichern
seit geraumer Zeit die westliche, moderne Küche und sind die
Grundlage für zahlreiche kreative Kreationen. Andreas Bossert – mit mehr
als 30-jähriger Erfahrung auf diesem Gebiet und makrobiotischen Ausbildungen
– erklärt Ihnen in diesem Kurs die Herstellung und macht Sie mit
verschiedenen Zubereitungsarten vertraut. Er vermittelt Ihnen fantasievolle
Rezepturen von Vorspeisen bis Desserts und erweitert Ihr Küchenwissen
über diese pflanzlichen Proteine. Vegetarisches Kochen und vegane
Leckereien werden zu lustvollen Ergänzungen oder zur alltäglichen Küche.

Zeit: 18-22 Uhr
Ort: Basel
Kosten: Fr. 110.-, Für Mitglieder des Forum für zeitgemässe Ernährung nur  Fr. 90.-
Leitung: Andreas Bossert ist selbständiger Catering-Koch im In- und Ausland.

Anmeldungen hier.

 

Di 27.09.16

Probiotische Kraft – selbstgemacht // Basel // Kochkurs

Für eine gute Verdauung ist eine gesunde Darmflora sehr wichtig. Gezuckerte,
probiotische Joghurts und Getränke unterstützen die Darmflora
nicht wirkungsvoll, weil Zucker das Wachstum der «guten» Darmbakterien
hemmt. Kleine Mengen roher, fermentierter Lebensmittel helfen viel
besser. Rohes Sauerkraut zum Beispiel. Wenn Sie Abwechslung wünschen,
fermentieren Sie selbst! Das ist gar nicht so schwierig. In diesem Kurs
lernen Sie die Rolle der Darmflora und der Verdauung kennen. Wir degustieren
verschiedene fermentierte Lebensmittel und stellen Kefir, Kim Chi
und Kombucha selbst her. Ausserdem erhalten Sie ein Starterkit für zuhause!

Zeit: 19-22 Uhr
Ort: Basel
Kosten: Fr. 90.-, Für Mitglieder des Forum für zeitgemässe Ernährung nur  Fr. 80.-
Leitung: Aletta Karsies van Eeden ist Biologin mit Zusatzausbildungen
als Gesundheitscoach und Ernährungsberaterin.
Anmeldungen hier.

 

P.S.

Übrigens sind  Wir auch diese Jahr beim Forum für zeitgemässe Ernährung mit dabei: Lauren Wildbolz unterrichtet den Kochkurs

„Genügend Eiweiss in der veganen Küche – dank klugen Nahrungsmittelkombinationen“

in der Markhalle in Basel. Alle Infos zu diesem Kurs findet ihr hier.

Your privilege, what’s up with that?

Fragt M.I.A. in Borders, ihrem neusten Song, in Richtung der gutbürgerlichen Gleichgültigkeit. Seht her, so leicht ist es, klug und cool über Polizeigewalt, Armut und Flüchtlingskrise zu singen. So einfach ist es, Bilder zu schaffen, die nicht aus dem Werbevideo einer Hilfsorganisation stammen könnten und gerade deswegen eindrücklich sind. Aber „Borders“, so der Titel des in der vergangenen Woche veröffentlichten Songs der britischen Rapperin, muss nicht nur anderen Künstlern weh tun. Sondern in erster Linie: uns: Dass wir das, was da gerade passiert in der Welt, einfach so Wutlos und Mutlos hinnehmen ist Thema und soll uns heraus fordern. Quelle Süddeutsche Zeitung

Was du tun kannst: hier.

Wo du hin kommen solltest: hier.

 

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Lyrics / Text/ ganzer Song / Musicvideo:

Freedom
I don’t need ‚em
Where’s your rhythm?
This world needs a brand new rhythm
We done the key
We done them key them to lie
Let’s beat ‚em
We them smartphones done beat ‚em

Borders
What’s up with that?
Politics
What’s up with that?
Police shots
What’s up with that?
Identities
What’s up with that?
Your privilege
What’s up with that?
Broke people
What’s up with that?
Boat people
What’s up with that?
The realness
What’s up with that?
The new world
What’s up with that?
I’m gonna keep up on all that

Guns blow doors to the system
Yeah f*ck ‚em when we say we’re not with them
We’re solid and we don’t need to kick them
This is North, South, East and Western

Guns blow doors to the system
Yeah f*ck ‚em when we say we’re not with them
We’re solid and we don’t need to kick them
This is North, South, East and Western

Queen
What’s up with that?
Killin‘ it
What’s up with that?
Slayin‘ it
What’s up with that?
Your goals
What’s up with that?
Bein‘ bae
What’s up with that?
Makin‘ money
What’s up with that?
Breakin‘ internet
What’s up with that?
Love wins
What’s up with that?
Livin‘ it
What’s up with that?
Bein‘ real
What’s up with that?

Guns blow doors to the system
Yeah f*ck ‚em when we say we’re not with them
We’re solid and we don’t need to kick them
This is North, South, East and Western

We’re representing peeps
Let them play us on the air
When we’re talking in our sleep, does it listen on a system?
We’re sittin‘ in the stoop
Where we get our scoop
This is how we keep it cool and this is how we do

We’re representing peeps
Let them play us on the air
When we’re talking in our sleep, does it listen on a system?
We’re sittin‘ in the stoop
Where we get our scoop
This is how we keep it cool and this is how we do

What’s up with that?
Your values
What’s up with that?
Your beliefs
What’s up with that?
Your families
What’s up with that?
History
What’s up with that?
Your future
What’s up with that?
My boys
What’s up with that?
My girls
What’s up with that?
Freedom
What’s up with that?
Your power
What’s up with that?

Guns blow doors to the system
Yeah f*ck ‚em when we say we’re not with them
We’re solid and we don’t need to kick them
This is North, South, East and Western

Guns blow doors to the system
Yeah f*ck ‚em when we say we’re not with them
We’re solid and we don’t need to kick them
This is North, South, East and Western

We’re representing peeps
Let them play us on the air
When we’re talking in our sleep, does it listen on a system?
We’re sittin‘ in the stoop
Where we get our scoop
This is how we keep it cool and this is how we do

We’re representing peeps
Let them play us on the air
When we’re talking in our sleep, does it listen on a system?
We’re sittin‘ in the stoop
Where we get our scoop
This is how we keep it cool and this is how we do

Der Song endet mit „Gonna keep up on all that,
Gonna be doing it like that“

Deshalb, sag nein zur Gleichgültigkeit.

Was du tun kannst: hier.

Wo du hin kommen solltest: hier.

 

Die Menschen sind weder auf tierische Nahrung, noch auf tierische Kleidung noch auf tierische Muskelkraft angeweisen

 

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Bernhard H. F. Taureck, Sie haben ein Manifest des veganen Humanismus geschrieben. Wieso der Begriff „Manifest“? Stehen die Begriffe vegan und Humanismus nicht im Widerspruch?

Wäre es nicht einfacher auf den Begriff des Humanismus, der mit der Unterordnung des Tieres unter die Bedürfnisse des Menschen assoziiert ist, zu verzichten?

Manifest beruht auf dem lateinischen Wort manifestus, offenbar werden. Ein Manifest hat die Aufgabe, Missstände offen zu legen und Vorschläge zu ihrer Behebung zu unterbreiten. Das von mir verfasste Manifest des Veganen Humanismus versucht beide Aufgaben zu erfüllen. Es zeigt die karnivoren Gesellschaft als Sackgasse auf und schlägt ein Ende aller Tiernutzung als Alternative vor. Die Frage nach dem Verzicht auf Humanismus beruht auf einer typischen Fehleinschätzung, die der traditionelle Humanismus erfolgreich verursachte. Humanismus etablierte die Vorstellung einer schrankenlosen Aneignung, Bemesseung und Wertung von allem durch den Menschen. Dabei wurde übersehen, dass wir Menschen die Möglichkeit und die Fähigkeit besitzen, auf eine unbegrenzte Aneignung Verzicht zu leisten und zu unterscheiden zwischen dem, was uns Menschen und was den Tieren zukommt. Humanismus schließt nicht Anthropozentrismus ein. Es kommt darauf an, begrenzte Humanismen zu konzipieren. Ein unbegrenzter Humanismus würde die Erde zu einem Massengrab nicht nur der Tiere, sondern der Menschen selbst werden lassen. Die ökologisch mörderischen Folgen unserer Gier nach Tierfleisch sind bereits heute erkennbar. Die Menschen sind weder auf tierische Nahrung, noch auf tierische Kleidung noch auf tierische Muskelkraft angeweisen. Die Nutzung und Vernutzung von Tieren ist nicht, wie unsere Gewohnheiten, die Ernärungswissenschaft und die Tierverarbeitungsindustrie uns lange Zeit weismachen wollte, etwas Unvermeidbares.

Wir sind, wenn man heutigen Ernährungs- Empfehlungen folgt, nur einmal in der Woche Fleisch zu essen, bereits auf einem Entnutzungsweg. Auf dieses eine Fleischmahl kann auch noch verzichtet werden. Die Voraussetzung dabei ist das Bewusstsein, dass und inwiefern Entnutzung ethisch verbindlich ist. Zu dieser Einsicht versucht das Manifest des Veganen Humanismus zu führen.

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Wir leben in einer Zeit erneut eskalierender Kriege und massiver Fluchtbewegungen, die durch Kriege, Zerstörung und Elend ausgelöst werden. Welche Antwort würden Sie Menschen geben, die fordern, wir sollten uns zu allererst um den Menschen kümmern?

 

Die Ansicht, dass wir uns primär um den Menschen zu kümmern haben, übersieht, dass Menschenelend in zweierlei Hinsicht an das menschenerzeugte Tierelend gebunden ist. Zum einen endet die Verrohung, die wir gegenüber Tieren beweisen, nicht bei diesen. Sie greift als agressive Einstellung leicht auf unser Verhältnis zu anderen Menschen über. Zum anderen wäre der jährliche qualvolle Tod von Millionen Menschen an Folgen der Unterernährung vermeidbar, wenn wir auf Entnutzung setzten und kein Schlachtvieh mehr mit Soja zu füttern hätten, das für die hungernden Menschen nicht zur Verfügung steht.

 

Eine persönliche Frage: Wie kamen Sie dazu, sich mit der veganen Lebensweise auseinanderzusetzen?

 

Ich sehe im Rückblick mein Leben im Hinblick auf Ernährung als einen langen Weg des Lernens, der mich zu der ethisch zwingenden Konsequenz führte, dass die Tötung von Tieren, um sie zu verzehren, für uns Menschen auf keiner anderen Begründung als des Wohlgeschmacks beruht. Ich musste feststellen, dass der im 17. Jahrhundert von La Rochefoucauld formulierte Satz „Man verzichtet eher auf sein Interesse als auf seinen Geschmack“ nicht nur gilt, sondern zur Grundlage unserer unverantwortlichen Ernährungsgewohnheiten wurde.

 

Zum ganzen Interview mit Prof. Dr. Bernhard H. F. Taureck geht es hier.

Das Buch „MANIFEST DES VEGANEN HUMANISMUS“  findet ihr in jeder guten Buchhandlung oder hier Online zu bestellen.

Review der Podiumsdiskussion „Der Kult um unser Essen“

Es wurde darüber gesprochen wer es produziert, wie es uns verführt und warum es mit dem Essen so kompliziert geworden ist.

Das Podiumsgespräch anlässlich des bei NZZ Libro erscheinenden Buchs “Der Kult um unser Essen” fand Gestern, am Mittwoch des 17. Juni in Zürich statt. 150 Teilnehmer waren anwesend.

Die Frage was und wie wir essen beschäftigt unsere moderne Gesellschaft wie kaum ein anderes Thema und nimmt zunehmend ideologische Züge an. Bio, vegetarisch, vegan, gluten- oder laktosefrei,  – die Vielfalt des Angebots ist ebenso so gross wie die Unsicherheit im Umgang mit der Nahrung. Körperideale, Allergien und Unverträglichkeiten aber auch der Arbeitsrhythmus beeinflussen das Essverhalten. Gleichzeitig nehmen die Fragen nach Qualität, Produktion und Herkunft der Lebensmittel zu, nach industrieller Herstellung, Zusatzstoffen und artgerechter Tierhaltung. Essen hat aufgehört, bloss Essen zu sein. Es ist zu einem Problem und zugleich zu einem Kult geworden. Wie finden wir wieder zurück zum Genuss? Diese Themen wurden am vergangenen Abend nachgegangen. Am Podiumsgespräch haben Richard Kägi/Food Scout bei Globus (Migros), Christian Gugisberg/Leiter Einkauf Food Coop Schweiz, Michael Fuger/NZZ am Sonntag und Lauren Wildbolz/vegan kitchen teilgenommen. Frau Olivia Bossart hat den Abend moderiert.

Das Buch „Kult um unser Essen“ ist im NZZ Verlag letzen Samstag erschienen und findet ihr hier.

Mehr Lektüre zum Thema findet ihr hier.

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Healthy green Smoohtie Workshop an der ZHdK

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Gestern Abend (26.5.2015) fand unser healthy green Smoothie Workshop zum ersten mal in der Molki an der Zürcher Hochschule der Künste stat. Es war ein durch und durch voller Kurs, welcher auch noch von zwei Film Teams (Tele Züri und das Schweizerfernsehen) begleitet wurde. Hier einige Impressionen von unserem Abend.

Der nächste healthy green Smoothie Workshop geben wir bereits wieder am 25.6.2015: Alle Infos findet ihr hier.

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